Erfolg bei der IJSO – ab ins Bundesfinale

Von der MANOS hatten sich 17 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7, 8 und 9 für die im Mai 2019 stattgefundene Klausur qualifiziert, ein hervorragendes Ergebnis. Von den 341 Klausurteilnehmenden in Deutschland haben sich 39 für das Bundesfinale vom 16. bis 20. September in Hannover qualifiziert. Unter den 39 Schülern sind insgesamt 14 aus Sachsen. Äußerst erfreulich ist, dass sich unsere Schüler

  • Anton Nüske (8)
  • Nico Enghardt (9)
  • Richard Kirsch (9)
  • Gabriel Muck (9)

durch hervorragende Leistungen auf allen Gebieten der Biologie, Chemie und Physik dafür qualifizieren konnten.

Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen beste Erfolge, sowie das Quentchen Glück für den „Sprung“ in das deutsche Nationalteam.

Die 16. IJSO findet ihren krönenden internationalen Abschluss in Doha (Katar).

Autor: Dr. H. Wieczoreck

2. Runde der Internationalen Chemieolympiade (IChO)

Franz Loose (Klasse 11), Tobias Messer (Klasse 11), Martin Mau (Klasse 10), Florenz Schäfer (Klasse 12) und Andrej Chaplygin (Klasse 11) haben sich mit ihrem sehr guten Ergebnis bei der 2. Runde der Internationalen Chemieolympiade (IChO) für die Teilnahme an der 3. Runde qualifiziert. Diese 5 Schüler sind damit in der Gruppe der 60 besten Schülerinnen und Schüler Deutschlands, die für die 3. Runde nominiert wurden.

Wir gratulieren ihnen ganz herzlich und wünschen ihnen Ende Februar in Göttingen erneut viel Erfolg!

Eine erfolgreiche erste Teilnahme der Manos am BOLYAI-Teamwettbewerb

Am 15.01.2019 haben 10 Viererteams der 7. und 8.Klassen den europaweite Mathematik- Teamwettbewerb BOLYAI (www.bolyaiteam.de) bestritten. In sechzig Minuten müssen dabei alle 14 Aufgaben in konstruktiver Zusammenarbeit gelöst werden. Besonders ist dabei, dass von einer bis alle der fünf Antwortmöglichkeiten richtig sein können.

Das Team „Grashüpfer“ – das sind Lea Sun, Laura Preußer, Nelly Oertel (alle 7b) und Jieoh Ahn (6c) – erreichte den überragenden ersten Platz auf nationaler Ebene. Sie vertreten damit Deutschland für die 7. Klassen beim internationalen Finale im Juni in Budapest.

Das Team „The MANOS Cube“ (Marja Gerike, Moritz Theuerkauf, Christoph Berthold und Claudius Jancke, alle 8b) hat sich im regionalen Vergleich (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Bremen) einen hervorragenden zweiten Platz erkämpft. Im deutschlandweiten Vergleich aller 667 Teams der 8. Klassen sind sie damit unter den besten Drei.

Auch andere Teams haben Platzierungen in den Bestenlisten erreicht. Die Teams JEF (Fabian Günther (7b), Emil Schäfer (7c); Julius Wollrab (7c)) und das Team „2+2=4-1=3 Schnelle Mathematik“ (Julius Pätzold (8c), Gustav Rost (8a), Maximilian Cremer (8b), Kilian Lamprecht (8a)) erreichten jeweils einen 3. Platz. Das Team „MANOS Chemiker“(Bastian Höhne (7a), Carl Dramm (7b), Johannes Kröcher (7b), Jaromir Jaderecht (7b)) befinden sich mit einem 6. Platz von 143 Teams ebenfalls unter den Preisträgern.

2. Runde Internationale PhysikOlympiade

Beachtliche 622 Schülerinnen und Schüler (141 w, 481 m) und damit fast 96 % der Qualifizierten haben an der Klausur der diesjährigen zweiten Runde teilgenommen.

Unsere Schülerin Ella Hutschenreiter (Jg.-stufe 12) erzielte mit 77,5 von 100 möglichen Punkten einen 10. Platz. Franz Loose (11) belegt mit 86,5 Punkten einen ausgezeichneten 4. Platz und Tobias Messer (11) konnte mit 63 Punkten den 33. Platz unter allen Teilnehmern erreichen.  Mehr lesen

Vorauswahl der Nationalmannschaft für die Internationale MathematikOlympiade

Im Jahr 2019 wird die internationale MathematikOlympiade (IMO) in Bath, Großbritannien, ausgetragen. Die Schüler Johann Kretzschmar, Tobias Messer und Jakob Trojok haben die Ehre, um Plätze in der deutschen Nationalmannschaft für diesen Wettbewerb zu kämpfen.

Zu Beginn werden sie sich zwei Auswahlklausuren stellen. Die 16 Besten bei den Klausuren qualifizieren sich für die Teilnahme an fünf Vorbereitungsseminaren im Frühjahr 2019, in deren Verlauf die deutsche IMO-Mannschaft endgültig ausgewählt wird.

Wir wünschen allen drei viel Erfolg!

Royal Australian Chemical Insitutes 2018

Auch 2018 haben wieder 20 Schüler der Jahrgangsstufe 11 der MANOS am Chemiewettbewerb des Royal Australian Chemical Insitutes (RACI) teilgenommen.

Alle MINT-ec-Schulen Deutschlands erhalten die Möglichkeit der Teilnahme.

Neben Australien waren dieses Jahr 19 weitere Länder mit dabei. Deutschland ging als einziges europäisches Land an den Start.

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Rekordteilnehmerzahl bei der Internationalen ChemieOlympiade

Eine Rekordteilnehmerzahl bei der 1. Runde der Internationalen Chemieolympiade (IChO 2019) hat der Fachbereich Chemie zu melden: 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer,  von denen sich 21 (!) für die 2. Runde qualifiziert haben. Dabei erreichte mit Martin Mau ein Schüler der Klasse 10 die höchste Punktzahl!

Wir bedanken uns auch bei dem ehemaligen MANOS-Schüler Jacob Horak, der in zwei Seminaren unsere Teilnehmer auf die Anforderungen der 2. Runde vorbereitet.  Diese findet am 7. Dezember 2018 statt. Wir wünschen den Teilnehmern viel Erfolg!

  • Mau, Martin
  • Reinke, Ricardo
  • Haiduk, Peter
  • Hofmann, Noel
  • Schäfer, Florenz
  • Messer, Tobias
  • Kollatz, Luisa
  • Lindner, Jakob
  • Starke, Hans
  • Chaplygin, Andrej
  • Hiller, Annabelle
  • Strelow, Sebastian
  • Lotze, Anika
  • Meyer, Antonia
  • Risto, Jakob
  • Keller, Florian
  • Donner, Nick
  • Quarz, Anton
  • Collard, Johann
  • Loose, Franz
  • W., Jonas

Sensationell! IJSO Bundesfinale in Merseburg

Frieder Petzold, Floria Thömel und Nico Enghardt

Unsere Schülerin Floria Thömel sowie unsere Schüler Nico Enghardt und Frieder Petzold sind auf Grund kontinuierlich excellenter Leistungen Mitglied der sechsköpfigen deutschen Mannschaft für die IJSO (siehe Pressemitteilung).

Faktenübersicht:

  • 3500 Schülerinnen und Schüler
  • 3 Schüler der MANOS
  • 50% der nationalen Delegation

Ein fantastisches und wohl bisher einmaliges Ergebnis.

Drücken wir ihnen die Daumen für den internationalen Vergleich in Gaborone (Botswana) vom 02. bis 11. Dezember 2018, bei dem Jugendliche aus 50 Nationen gegeneinander wetteifern werden.

Pressemitteilung der IJSO

Teilnahmerekord bei der PhysikOlympiade in Lissabon

„Etwa 400 Schülerinnen und Schüler aus 86 Ländern haben an der 49. Internationalen PhysikOlympiade in Lissabon, Portugal, teilgenommen und dort knifflige theoretische sowie praktische Physikaufgaben gelöst. Das ist ein neuer Teilnahmerekord für den Wettbewerb. Die fünf deutschen Olympionikinnen und Olympioniken konnten nicht ganz die Leistung zeigen, die sie dem nationalen Auswahlwettbewerb demonstriert haben. Mit zwei Silber- und einer Bronzemedaille sowie zwei Anerkennungsurkunden erreicht das Team aber dennoch den 23. Platz und bringt damit neben vielen neuen Eindrücken ein sehr respektables Ergebnis nach Hause.“

Wilhelm Holfeld erhält eine Bronzemedaille für seine herausragende Leistung.

Die vollständige Pressemitteilung von Dr. Stefan Petersen gibt es hier zum Download (pdf).

4. Runde Internationale PhysikOlympiade – nun Weltmeisterschaft in Lissabon

Ein Schülerbericht von Wilhelm Hohlfeld:

Guten Tag,
nach einer erlebnisreichen Woche ist es mir heute möglich, kurz über die 4. Runde der IPhO zu berichten, an der Franz und ich diese Woche teilgenommen haben.

Schon die Anreise ist ja eigentlich ein Abenteuer für sich, denn bis nach Bremerhaven kann man sich von Dresden aus für zwei Möglichkeiten entscheiden: Entweder man fährt über Hannover, ist aber etwa neun Stunden unterwegs, oder man muss viermal umsteigen. Trotzdem war im Zug genug Zeit zum Schlafen, so dass wir am Sonntag ausgeruht zur ersten theoretischen Klausur starten könnten. Es wurden verschiedene spannende Probleme behandelt, so etwa die Kühlung von Milch, warum man bei hohen Geschwindigkeiten die Dinge hinter sich vor sich sieht, und wie man einen Lichtstrahl um die Erde verlaufen lassen könnte.

Am Nachmittag gab es noch ein Aufgabenseminar, welches zwar auch mit schönen Problemen aufwarten könnte, aber die Erschöpfung machte sich hier bereits bemerkbar. Glücklicherweise war unsere Unterkunft, das Havenhostel Bremerhaven, sehr angenehm, an Erholmöglichkeiten fehlte es also nicht.

Am Montag fand die erste experimentelle Klausur statt. Hier drehte sich alles um eine Gitarrensaite, aus deren Schwingungsfrequenzen und elektrischen Eigenschaften ihr spezifischer Widerstand, ihr Elastizitätsmodul und die thermische Ausdehnung ermittelt werden sollten.

Am Nachmittag nahmen wir dann an einer Führung durch das gastgebende Institut AWI (Alfred-Wegener-Institut) teil. Dabei besichtigten wir unter anderem das Eiskernlabor bei -15°C, eine angenehme Abwechslung von den meist über 30°C befindlichen Temperaturen.

Die zweite theoretische Klausur am nächsten Tag stellte uns wieder vor herausfordernde Aufgaben, so etwa die Theorie der Tief-Temperatur-Kryometer oder den Leckstrom von Kupferkabeln.

Ein experimentelles Seminar am Nachmittag, durchgeführt von Mitarbeitern des AWI, knüpfte dann nicht nur thematisch an den Vortrag an, sondern bereitete uns auch auf die zweite experimentelle Klausur vor.

Am Abend hatten wir außerdem die Möglichkeit, zwei promovierte Physiker des AWI über das Studieren und Arbeiten als Physiker auszufragen.

Unsere letzte Klausur fand dann am Mittwoch statt und hatte die Elektrik zum Thema. Mit Hilfe von Wechselstrom verschiedener Frequenzen musste der Inhalt einer Blackbox aus Spulen, Kondensatoren und Widerständen bestimmt werden.

Eine Exkursion ins Deutsche Auswanderer-Haus rundete den Aufenthalt in Bremerhaven dann ab.

Am Donnerstag wurde dann noch die Siegerehrung auf dem Forschungsschiff Heincke abgehalten. Franz landete auf einem soliden 11. Platz, mir ist mit dem 5. Platz die Aufnahme ins Nationalteam geglückt.

Alles in allem war es eine schöne Woche, in der wir viel mit Physik zu tun hatten, aber auch andere Interessen schulen konnten.

Viele Grüße,
Wilhelm Holfeld