Interstellare Raketentriebwerke beamen MANOS-Physiker an die Spitze Deutschlands

In einer auch logistisch anspruchsvollen Situation setzten Franz Loose und Tobias Messer (beide Kl. 12) den i-Punkt auf ihre Karriere als Nachwuchsphysiker bei der 51. Internationalen Physikolympiade. Noch nie dagewesene Videokonferenzen vom heimischen Schreibtisch aus ersetzten den Live-Wettstreit der besten deutschen Schüler bei der Endrunde um die Plätze in der (virtuellen) deutschen Nationalmannschaft. Franz und Tobias sind dabei erfahrene Wettkämpfer, schon in vergangenen Jahren gelangen ihnen internationale Teilnahmen in einer ihrer Paradedisziplinen – der PHYSIK. Franz hat in dieser Runde den ersten Platz belegt, sehr dicht gefolgt von Tobias auf dem zweiten Platz und Johann Collard muss sich alles andere als mit seinem siebenten Platz verstecken.
Wir wünschen unseren beiden hochtalentierten Schülern die besten Erfolge, ggf. bei einer Fortsetzung des Wettbewerbs, aber erst recht beim Studium.

Weitere Informationen unter folgendem Link: PDF und folgendem externen Link.

Autor: Dr. H. Wieczoreck

IBO 2020 – Wegen Corona eine ungewöhnliche, aber spannende Erfahrung!

Als Ende Februar die Qualifizierten für die 4. Auswahlrunde der Internationalen Biologieolympiade bekanntgegeben wurden, hat wohl keiner geahnt, dass wir uns Ende Mai in einer Videokonferenz statt in Kiel wiedersehen würden. Trotz der ungewöhnlichen Situation hat das IBO-Team keine Mühen gescheut, den 13 Teilnehmenden – darunter Tobias Messer und Ilka Jaschinski von der MANOS – eine möglichst authentische Finalrunde zu ermöglichen. So trafen wir uns virtuell zu Seminaren und Vorträgen sowie natürlich zu den Klausuren, darunter eine vierstündige Theorieklausur, ein Quiz zu den Vorträgen und eine praktische Klausur. Bei dieser ging es nicht, wie sonst bei der IBO üblich, um Botanik, Zoologie oder Biochemie, sondern um Bioinformatik – ein sehr spannendes Themengebiet, dass sich auch vom heimischen Laptop aus bearbeiten lässt. Mithilfe von verschiedenen Onlinetools werteten wir Unterschiede in Gensequenzen aus und erstellten 3D-Modelle von Proteinen.
Am 3.6.2020 fand schließlich die Siegerehrung, natürlich ebenfalls als Videokonferenz, statt. Die vier besten Schüler/innen bilden das Team für die 31. IBO, darunter:

  • Ilka Jaschinski.

Leider kann die internationale Runde nicht wie geplant in Nagasaki (Japan) stattfinden, es soll aber immerhin eine virtuelle „IBO-Challenge“ geben.

Trotz der schwierigen Umstände hat sich die Teilnahme an der IBO auf jeden Fall gelohnt: nicht nur wegen der spannenden und lehrreichen Erfahrungen, sondern auch wegen der Chance, viele andere an biologiebegeisterte Schüler und Betreuer kennenzulernen. Wenn ihr Spaß und Interesse an Biologie habt, dann versucht euch doch mal an den Aufgaben für die 32. IBO in Lissabon (Portugal)!

Autor: Ilka Jaschinski

Astronomie und Physik – sternenklare Sache an der MANOS

An zwei aufeinanderfolgenden Wochen im März fand die Finalrunde des deutschen Auswahlwettbewerbs zur IOAA 2020 statt. Insgesamt 18 qualifizierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich an den beiden Online-Wettbewerbsrunden. Der erste Teil beschäftigte sich mit neun theoretischen Aufgaben zu allen möglichen Themen der Astrophysik. Der zweite Teil beinhaltete fünf Aufgaben aus dem Bereich der Datenanalyse, in dem größtenteils reale Beobachtungsdaten auszuwerten waren. Die besten fünf Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich für das deutsche Nationalteam, das im September nach Bogotá, Kolumbien, reisen wird und um olympische Medaillen kämpft. Während die ersten vier Teammitglieder nach den beiden Wettbewerbsteilen feststanden, gab es um Platz 5 noch eine extra Entscheidungsrunde, denn zwei Schüler erzielten die gleiche Punktzahl.
Folgende fünf Schüler haben sich für das Nationalteam qualifiziert:

Dabei haben sich

  • Tobias Messer,
  • Franz Loose und
  • Johann Collard

für die 5-köpfige Nationalmannschaft qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen hier (externer Link).

Johann Collard – so macht MAN über Nacht Karriere

Als Teilnehmer an der Endrunde der 51. IPhO hatte Johann praktisch über Nacht die (Ersatz-)möglichkeit, an der Nordisch-Baltischen PhysikOlympiade (Link) per Videokonferenz teilzunehmen. Diese Chance, sich mit anderen Nachwuchswissenschaftlern im Talentewettstreit zu messen, ließ er sich nicht entgehen und konnte mit einer Bronzemedaille „nach Hause“ zurückkehren. Gratulation.

weiterführender Link

Autor: Dr. H. Wieczoreck

Die besten Biologie-Talente aus Deutschland am IPN

Die 13 besten Nachwuchsbiologinnen und -biologen kommen aus acht Bundesländern!

Für 45 Schülerinnen und Schüler ging am Freitag eine ereignisreiche und anstrengende Woche zu Ende. Nachdem beim bundesweiten Auswahlwettbewerb in der ersten Runde fast 1200 Schülerinnen und Schüler gestartet waren, trafen sich nun die besten 45 Biologie-Talente in der dritten Auswahlrunde am IPN, dem Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel, um sich eine Woche lang mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten in Biologie zu messen.

Die Woche begann nach einem ersten Kennenlernen mit Crashkursen und Seminaren, in denen der letzte Schliff an die theoretischen und praktischen Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelegt wurde. Danach standen anspruchsvolle praktische Klausuren in Botanik, Zoologie und Physiologie/Biochemie auf dem Programm, bevor in einer 4,5 stündigen theoretischen Klausur Fragen zu den wichtigsten Wissensgebieten der Biologie beantwortet werden mussten.

Auch neben den Klausuren stand die Biologie im Mittelpunkt: So wurde am Donnerstag die Eppendorf AG in Hamburg besucht. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler praktische Fertigkeiten im Pipettieren erlernen, bekamen einen Einblick in die biologischen Experimente auf der Internationalen Raumstation ISS und viele Hinweise zu der Frage, welche Berufsfelder mit einem biologischen Studium erreicht werden können.
Dieses Thema spielte auch eine Rolle beim Festvortrag bei der feierlichen Preisverleihung am Freitag, die wieder in den Räumen der Eppendorf AG in Hamburg stattfand. Der Festvortrag von PD Dr. Cornelius Courts (Abteilung für Forensische Genetik am Institut für Rechtsmedizin des UKSH, Kiel) gab unter dem Titel „Forensische Molekularbiologie – Vom Labor an den Tatort“ einen neuen, spannenden Einblick in ein Feld der Biologie, das allgemeinhin durch eine realitätsferne Darstellung in Fernsehserien geprägt ist. Ein sehr anregender Vortrag, der mit seinen Beispielen aus dem rechtsmedizinischen Alltag Anlass zu vielen Nachfragen gab.

Daneben war für die Schülerinnen und Schüler auch das Treffen mit Gleichgesinnten und der rege Austausch untereinander und mit den studentischen Betreuern wichtig.

Bei der feierlichen Preisverleihung am Freitag, die von der Jazz-Combo der Ricarda-Huch-Schule Kiel schwungvoll musikalisch untermalt wurde, wurden die Sieger der 3. Auswahlrunde prämiert.

Die 13 besten deutschen Nachwuchsbiologinnen und –biologen sind:
Platz 1: Fabian Kutz, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (Frankfurt, Oder)
Platz 2: Valentina Spielmann, Carl-Zeiss-Gymnasium (Jena)
Platz 3: Damian Groß, Werner-von-Siemens-Gymnasium (Magdeburg)
Platz 4: Fynn Kessels, Carl-Zeiss-Gymnasium (Jena)
Platz 5: Ilka Jaschinski, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden)
Platz 6: David Sauer, Life-Science Lab Heidelberg (Heidelberg)
Platz 7: Nantje Nageler, Carl-Zeiss-Gymnasium (Jena)
Platz 8: Klara Frahnert, Weinberg-Gymnasium (Kleinmachnow)
Platz 9: Tobias Messer, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden)
Platz 10: Kasimir Reich, Humboldt-Gymnasium (Potsdam)
Platz 11: Ben Schneider, Georg-Chr.-Lichtenberg-Schule (Göttingen)
Platz 12: Nina Rack, Altkönigschule (Kronberg)
Platz 13: Maximilian Mittl, Carl-Orff-Gymnasium (Unterschleißheim)

Unter diesen dreizehn Schülerinnen und Schülern werden dann im Mai in einer weiteren Auswahlrunde die vier deutschen Olympioniken ermittelt, die als deutsches Nationalteam im Sommer zur 31. Internationalen BiologieOlympiade nach Nagasaki, Japan reisen werden.

Neben zahlreichen Buchpreisen waren insbesondere die Plätze der Forschungspraktika begehrt, die die verschiedensten biologischen Fachgebiete abdecken. Das Spektrum der Praktikumsplätze, die durch den Förderverein der BiologieOlympiade organisiert und auch mit Unterstützung des VBIO finanziert werden, umfasste auch in diesem Jahr Praktika im In- und Ausland.

Die vier erfolgreichsten jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Jahrgang 2002 oder jünger) qualifizierten sich außerdem für die Auswahlrunde der Europäischen Naturwissenschaftsolympiade (EUSO), die im März in Potsdam ausgetragen wird. Darüber hinaus konnten auch sechs Startplätze für die Deutsche Neurowissenschaften Olympiade (DNO) an den Biologie-Nachwuchs vergeben werden.

Ein besonderer Dank für eine ereignisreiche und intensive Woche gilt dem Biologielabor am IPN, der Eppendorf AG in Hamburg und insbesondere den Betreuern vom Förderverein der BiologieOlympiade, die mit großen Engagement und Enthusiasmus den Wettbewerb unterstützen.

Der jährlich ausgetragene Auswahlwettbewerb für die Internationale BiologieOlympiade (IBO), die BiologieOlympiade in Deutschland, wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder durchgeführt.

Kontakt zur Wettbewerbsleitung:
PD Dr. Burkhard Schroeter

IPN an der Universität Kiel

Ein tolles Ergebnis bei der 2. Runde der IBO

Das gab es noch nie Durch ihre sehr guten Leistungen bei der 2. Runde konnten sich in diesem Jahr fünf Schüler unserer Schule für die 3. Runde der Internationalen Biologie-Olympiade qualifizieren. Dazu gehören u.a. Nora Nüske (Kl. 12), Ilka Jaschinski (Kl. 12), Tobias Messer (Kl. 12) und Tom Kasper (Kl. 11).

Für die 3. Runde in Kiel wünschen wir ihnen viel Erfolg und tolle neue Eindrücke.

Autor: A. Härtel

IJSO 2019 in Qatar

An der Endrunde der IJSO in Qatar teilzunehmen war ein Traum für uns, Nico Enghardt und Richard Kirsch. In diesem Airbus A380 zu sitzen, der uns von Frankfurt nach Doha flog, war schon ein Erlebnis. Aber dann, als wir Mitternacht vor den Wolkenkratzern von Doha standen, deren Größe und Glanz überwältigend war, wurde uns klar, dass ein Traum für uns in Erfüllung gegangen war.

Anfang Dezember wurde die Internationale Junior Science Olympiade in Doha, der Hauptstadt von Qatar ausgetragen. Neben 3 naturwissenschaftlichen Klausuren stand bei dieser Olympiade vor allem das Zusammentreffen von Nationen und das Freundschaften schließen im Vordergrund. Die Qataris hatten sich als Ziel gesetzt, die bisher größte IJSO auszutragen. Dadurch hatten wir die Möglichkeit etwa 400 Schüler aus 70 Nationen kennenzulernen, jeder mit seiner ganz eigenen Kultur, aber auch jeder mit dem Willen andere Kulturen kennenzulernen. Die ganze Zeit über war der Olympische Spirit zu spüren, besonders als wir spontan mit den anderen Teams Aktivitäten veranstalteten. Besonders erwähnen möchte ich das Sealine Beach Resort, wo wir immer höhere Türme aus den allgegenwärtigen IJSO-Wasserflaschen bauten, ganz im Stil der modernen Innenstadt von Doha. Am Ende der 10 Tage haben unsere Instagramnamen weitergegeben, Telefonnummern ausgetauscht und einen Discord-Server erstellt, um auch nach dem Event miteinander in Kontakt bleiben zu können. Diese Stimmung zwischen den Teams ist nicht zuletzt den Qataris selbst zu verdanken, die auf grandiose Art verschiedenste Nationen befreundet haben.

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2. Runde der Internationalen Chemieolympiade 2020

Diese 17 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12 haben sich für die 2. Runde der Internationalen Chemieolympiade qualifiziert und an der 2. Runde teilgenommen. Diese wurde am 06.12.2019 als Klausurrunde in ganz Deutschland durchgeführt.

Jahrgangsstufe 10: Anna Galonska, Richard Kirsch, Frieder Petzold

Jahrgangsstufe 11: Hannah Rothe, Floria Thömel, Sebastian Mitte, Julius Günther, Simon Kurtenbach, Tim Schwarzbach, Jonas Weiche, Martin Mau

Jahrgangsstufe 12: Nora Nüske, Tobias Messer, Anton Quarz, Johann Collard, Jesko Rettkowski, Nick Donner

Autor: Herr Schäfer