Physik-Mannschaftswettbewerb in Jena

Am 12.06.2026 nahm die Manos mit zwei Teams am Mannschaftswettbewerb Physik Klasse 9 am Carl-Zeiss-Gymnasium in Jena teil. Zunächst musste jedes Team 4 Aufgaben zu verschiedenen Gebieten der Physik lösen. In Jena darf dabei die Optik natürlich nicht fehlen. Diesmal war sie in der experimentellen Aufgabe verpackt. Nach der Klausur gab es beim traditionellen Thüringer Bratwurst-Essen (mit vegetarischer Alternative) und bei Sport und Spiel die Möglichkeit, die anderen insgesamt 16 Teams aus Thüringen, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen kennenzulernen.

Das erste Team, bestehend aus Annabelle Jahn (9a), Rishi Kumar (9a) und Bhuvan Chalamala (9c), ging mit deutlichem Punktevorsprung als Sieger aus dem Wettbewerb hervor.

Das zweite Team, bestehend aus Lasse Happ (9a), Valentin Gilbert (9c) und Konrad Koch (9c), konnte leider keinen Preis mit nach Hause nehmen.

Unabhängig von den Wettbewerbserfolgen waren sich die Beteiligten am Ende einig, dass es ein gelungener Tag mit vielen schönen Eindrücken und Erfahrungen war.

Autor: Th. Goldberg

Dritte Runde von Chemie – die stimmt!: ein pHänomenales Erlebnis

Vom 09. bis 12.06.2026 fand in Merseburg die dritte Runde des Wettbewerbes „Chemie – die stimmt!“ statt. Dabei nahmen auch insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler der MANOS teil:
Gabriel Evtuschenko (8a, als Frühstarter Sachsens) Hannah Hammer-Dietzschkau (9a) Bhuvan Chalamala (9c) Magnus Löffelholz (9c) Martin Könnicke (10b) Nora Louise Stoppel (10c) und ein weiterer Schüler

Nach der Anreise am Dienstag bekamen sie am Mittwoch die Möglichkeit, durch eine experimentelle Klausur in Teamarbeit Personen aus anderen Bundesländern kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und sich für zukünftige Wettbewerbe und Klausuren vorzubereiten. Dazu mussten sie Experimente durchführen, auswerten und ihre Ergebnisse anschließend vor einer Jury verteidigen. Nach der praktischen Klausur gab es Abendessen mit anschließendem Bowling.

Am Donnerstag schrieben die Schülerinnen und Schüler die 3½-stündige theoretische Klausur. Dabei gab es in der neunten Klasse Aufgaben von Mangan bis Monster Energy und in der Zehnten von Bor bis zum Kohlrausschen Quadratwurzelgesetz. Danach gab es für die Teilnehmenden noch ein Aufgabenseminar, in dem sie nach der anspruchsvollen Klausur weiter Chemie lernten. Am Abend gab es dann ein Volleyballturnier mit anschließendem Pizzaessen.

Am Freitag endete die Veranstaltung mit einem unterhaltsamen Vortrag über Kunststoffe von Prof. Dr. Thomas Rödel und der abschließenden Preisverleihung. Schlussendlich erbrachten die Schülerinnen und Schüler der Manos erstaunliche Leistungen:

In der Praxisklausur gewann Nora Louise Stoppel mit ihrem Team den 3. Platz der 10. Klasse, Gabriel Evtuschenko den 2. Platz der 9. Klasse mit seinem Team und Martin Könnicke den 1. Platz der 10. Klasse.

Auch in der Theorieklausur erzielte die Manos hervorragende Egrebnisse:


Für die neunten Klassen:
Bhuvan Chalamala (9c): 2. Platz (delegiert ins Bundesfinale)

Für die zehnten Klassen:
Nora Louise Stoppel (10c): 6. Platz (delegiert ins Bundesfinale) Martin Könnicke (10b): 4. Platz (delegiert ins Bundesfinale)

ein weiterer Schüler hat den 8. Platz erreicht

Zudem war Gabriel Evtuschenko der beste Frühstarter aus der Mitte-Runde.

Für die Qualifizierten geht es nun im September weiter. Dort findet die Bundesrunde von „Chemie – die stimmt!“ in Leipzig statt. Wir wünschen den Teilnehmenden viel Erfolg und sind schon jetzt gespannt auf die Runde im September.

Für alle, die jetzt auch Lust auf Chemie bekommen haben, gibt es auch die Internationale Chemieolympiade, für die die Anmeldung zur ersten Runde noch bis zum 07.09.2026 offen ist.

Autor: Martin Könnicke

Von Jugend forscht zur ISEF 2026 – Ein unvergessliches Abenteuer in Phoenix

Im Ergebnis seiner Erfolge beim Wettbewerb „Jugend forscht“ 2025, die ihn bis zum Bundeswettbewerb in Hamburg mit einem 3. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik führten, wurde Chenpan Li für die deutsche Mannschaft zur Teilnahme an der International Science and Engineering Fair (ISEF) 2026 ausgewählt. Hier berichtet er von seinen Erlebnissen im Mai 2026 in Phoenix, Arizona:

„ISEF ist aus meiner Sicht einer der außergewöhnlichsten Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler überhaupt.

Das liegt jedoch nicht ausschließlich an der wissenschaftlichen Verteidigung des eigenen Projekts oder an den Preisen. Vielmehr ist es das Zusammenspiel aus den Freundschaften im deutschen Team, der völlig neuen Umgebung in einer der größten Wüstenstädte der USA und dem internationalen Flair durch die rund 1.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt. Wie auch in den vergangenen Jahren genossen wir als deutsches Team ein besonders großes Interesse anderer am gemeinsamen Austausch.

Das Programm war eine Mischung aus Standaufbau, Jurygesprächen und zahlreichen Rahmenveranstaltungen. Gleich am ersten Abend fand der sogenannte Pin Exchange statt. Dabei versucht man, durch geschickte Tauschgeschäfte eigene Pins – in unserem Fall Jugend-forscht-Pins aus den vergangenen zehn Jahren – gegen Pins und andere Accessoires aus anderen Nationen einzutauschen. Ganz nebenbei kam man dabei auch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten ins Gespräch. Interessanterweise stellte sich heraus, dass ein beträchtlicher Anteil der amerikanischen Teilnehmenden sogar Deutsch sprach.

In den folgenden Tagen standen weitere Vorbereitungen auf dem Programm: der Standaufbau, Interviews mit dem Sponsor Regeneron, die Gestaltung des Deutschland-Plakats sowie Vorträge vieler namhafter Persönlichkeiten, unter anderem vom Gründer von Regeneron und dem Chemie-Nobelpreisträger Prof. W. E. Moerner.

Und schon am nächsten Tag begann das Judging, bei dem es neun Stunden lang zur Sache ging. Anders als bei Jugend forscht kamen nicht nur zwei Jurys vorbei, sondern gleich neun verschiedene Jurys. Mit jeder von ihnen diskutierte man das eigene Projekt intensiv und aus unterschiedlichen Perspektiven. Danach ließ aber das Rahmenprogramm nicht lange auf sich warten: Am Abend fand eine beeindruckende Veranstaltung im Baseballstadion von Phoenix statt.

Am letzten Tag stand schließlich die Siegerehrung auf dem Programm. Team Deutschland konnte dabei insgesamt drei Grand Awards erringen. Besonders erfreulich war für mich selbst die Auszeichnung mit dem dritten Platz in der Kategorie Software Design.

Man könnte nun denken, dass die ISEF damit vorbei gewesen wäre, doch das landschaftliche Highlight stand noch bevor. Zum Ausklang der Reise unternahmen wir gemeinsam einen Ausflug in den Papago Park in Phoenix. Die Landschaft war wie im Wilden Westen: markante Felsformationen, riesige Kakteen und weit und breit nichts als Wüste – und das alles bei Sonnenuntergang. Ein wirklich einzigartiges Erlebnis!“

Autor: Chenpan Li

Platz 2 beim Mannschaftswettbewerb Mathematik Klasse 10

Wusstest du schon, dass man aus diesem Körpernetz (siehe Abbildung) zwei unterschiedliche Körper falten kann? 
Während man sich den einen Körper sicherlich recht leicht vorstellen kann, gelingt das bei dem anderen Körper vermutlich nicht ganz so gut. Wenn man dann auch noch beide Körper perfekt im Schrägbild darstellen sowie verschiedene Berechnungen (Volumen, Oberflächeninhalt, Winkel usw.) anstellen soll, dann ist das Ganze eine wundervolle Aufgabe für den Mannschaftswettbewerb Mathematik Klasse 10 in Cottbus.

Ebendiese Aufgabe hat unser MANOS-Team – bestehend aus Nora Stoppel (10c), Yireh Cha (10b) und ein weiterer Schüler – am heutigen 2. Juni 2026 sehr erfolgreich gelöst und damit einen hervorragenden zweiten Platz (bei 10 teilnehmenden Mannschaften) belegt. Mit ganzen 27 (von 30 möglichen) Punkten mussten sie sich nur denkbar knapp dem Team aus Frankfurt (29 Punkte) geschlagen geben.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

Autor: S. Gürtler

Eine Woche voller Reaktionen – zwischen Laborbank und Klausuren

Auch in diesem Jahr war die MANOS bei der finalen Runde der IChO vertreten. Vom 17.05. bis 23.05.2026 nahm Lennox Pfeifer (Kl. 12) in Kiel an der 4. Wettbewerbsrunde teil.

Dabei ging es für die Teilnehmenden nach der Anreise am Sonntag direkt mit der Theorieklausur am Montag los. In dieser fünfstündigen Prüfung gab es umfangreiche Aufgaben zu vielen Bereichen der Chemie. Die Aufgaben reichten von photochemischen Prozessen über die Kinetik der Methanisierung von CO₂ durch Archaeen bis hin zu biochemischen Mechanismen. Darüber hinaus wurden komplexe organische Syntheserouten thematisiert, etwa der Einsatz von Übergangsmetallkatalysatoren in Kombination mit Photochemie oder die Totalsynthese von Erythronoid A. Auch moderne Materialchemie spielte eine Rolle, beispielsweise in Form von Aufgaben zu Gerüstverbindungen (MOFs), die strukturelle und funktionelle Aspekte dieser Materialien beleuchteten.
Nach dieser äußerst anspruchsvollen Klausur erhielten die Teilnehmer eine Einführung in die Symmetrie von Molekülen durch einen Vortrag von Prof. Näther, der anhand von Beispielmolekülen das Bestimmen von Punktgruppen den Teilnehmenden vermittelte.

Am Dienstag und Mittwoch übten die Teilnehmer fleißig ihre praktischen Fähigkeiten im Labor, wobei besonders das Anfertigen von Dünnschichtchromatographien sowie die Bestimmung von Probenkonzentrationen mittels Titration im Vordergrund standen. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre analytischen Fertigkeiten vertiefen und verschiedene Arbeitstechniken unter Laborbedingungen anwenden. Für einen farblichen Höhepunkt sorgte anschließend die Synthese von Tetraphenylporphyrin, die anspruchsvolle Schritte und Syntheseaufbauten erforderte.

Im Anschluss an die Laborarbeit am Donnerstag lernten die Schüler etwas zur Auswertung von NMR‑Spektren mit der Software MestReNova und besuchten anschließend das Institut für Materialwissenschaften in Kiel. Dort erhielten sie einen Einblick in den Studiengang Materialwissenschaften und in die Labore der Fakultät.

Am Freitag stellte die fünfstündige Praxisklausur die letzte Herausforderung für die Teilnehmer dar, wobei vor allem die Bestimmung von Ionen, die Synthese einer instabilen Mangan(III)-Spezies sowie die chemische Analyse des Kieler Wassers eine zentrale Rolle spielten.

Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen standen am Samstag schon die Siegerehrung und die Abreise an. Die Deutsche Bahn sorgte mit ihren Verspätungen dafür, dass die Woche für einige Teilnehmer noch ein wenig länger wurde.

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die mich während meiner langjährigen Teilnahme an den Chemiewettbewerben unterstützt haben – insbesondere den Fachlehrern, dem Förderverein Chemieolympiade, dem IPN sowie allen Mitteilnehmern für Austausch, Vorbereitung und eine unvergessliche Zeit.

Die Aufgaben der ersten Runde der IChO 2027 sind online unter www.scienceolympiaden.de/icho verfügbar, und bis September bleibt noch genügend Zeit, sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Viel Erfolg allen, die sich der Herausforderung stellen und ihre Lösungen beim Fachlehrer einreichen!

Autor: L. Pfeifer

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2026

Während in Bielefeld beim Sprachenfest noch die Finalrunde für 2025 lief, starteten in Sachsen bereits die Wettbewerbe für 2026.

Zum diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen stellten sich 188 Schülerinnen und Schüler aus unserem Bundesland dem SOLO-Wettbewerb und 117 Teams dem TEAM-Wettbewerb.

Auch die Manos war wieder erfolgreich vertreten. Beide Teams unserer Schule erreichten mit ihren Filmproduktionen in englischer Sprache einen hervorragenden 1. Platz.

Team 1: Klasse 10b (Martin Könnicke u.a.)
Team 2: Klasse 9b (Temi Audu, Johanna Geyer, Jette Kämmerer, Malin Kühne, Ella Zeil)

In der Kategorie SOLO (Englisch) wurden folgende beachtenswerte Ergebnisse erzielt:

Konstantin Schiller (10c) 97,75/100Punkte
Martin Könnicke (10b) 88,75/100 Punkte
Magnus Löffelholz (9c) 84,75/100 Punkte

Konstantin wurde daraufhin als besondere Auszeichnung zum Sprachen-Turnier nach Papenburg eingeladen.

Die Preisverleihung ist für den 09.09.2026 im sächsischen Landtag geplant.

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern!

Autorin: H. Ulbrich

Physik Mannschaftswettbewerb Klasse 10 – ein Erlebnis in Erfurt

Am 07.05.2026 fuhr die Manos durch zwei Teams vertreten zum Mannschaftswettbewerb Physik Klasse 10 an das Staatliche Gymnasium „Albert Schweitzer“ Erfurt. Dort lösten die Schülerinnen und Schüler vier Aufgaben zu den unterschiedlichsten Themen quer durch die Physik. Darunter waren Aufgaben über Optik, Elektronik, Astrophysik und weitere Teilgebiete. Dabei mussten sie auch eine recht knifflige Experimentieraufgabe bewältigen. Nach der Klausur bekamen sie einen spannenden Einblick in die Helio-Seismologie in Form eines Vortrages von Prof. Dr. Markus Roth (Astrophysiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena).
Insgesamt schnitten die Teams gut ab.


Das erste Team, bestehend aus Nora Stoppel (10c), Fabian Linaschke (10b) und Martin Könnicke (10b), erreichte den fünften Platz. Das zweite Team, bestehend aus Johannes Eiselt (10c), Jonas Perner (10b) und einem weiteren Schüler (10b), erzielte einen zwölften Platz.

Die Schülerinnen und Schüler freuen sich über die wertvollen Erfahrungen und sind schon jetzt gespannt auf nächstes Jahr.

Autor: M. Könnicke

Erfolgsserie bei der FLL geht weiter!

Am 28.02. waren wir, die MANOSapiens, beim Qualifikationswettbewerb in Wildau. 
Insgesamt waren wir mit 14 anderen Mannschaften dort. Wie schon im Regionalwettbewerb mussten wir unter Beweis stellen, was wir alles erarbeitet haben. 

Wir übernachteten in Wildau in einer Pension, um möglichst ausgeschlafen am Wettbewerb teilzunehmen. Es hatte sich gelohnt früh aufzustehen, denn wir wurden Champion und sind für das DACH-Finale in Leipzig qualifiziert. Außerdem erhielten wir den 2. Platz im Robotgame und einen großen Stapel an Urkunden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir viel Spaß hatten.

Nach dem Qualifikationswettbewerb fand das DACH Finale in Leipzig statt. Über 20 Mannschaften aus ganz Deutschland, Österreich und Schweiz waren an dem Tag da. Es war sehr interessant, so viele andere Jugendliche mit ihren Forschungsprojekten und Robotern kennenzulernen!
Nach dem Ankommen am Samstag gab es noch eine Teamparty in der Moritzbastei. Der Sonntag war dann der Hauptwettbewerbstag, wo die Robotgames und die Jurypräsentationen stattfanden. Die liefen bei uns ganz gut. Danach ging es in drei großen Autos wieder nach Hause. Am Ende waren alle müde, aber glücklich, haben viel gefeiert und hatten doppelt so viel Spaß.
Warum? Weil wir uns für Südkorea qualifiziert haben! Dort geht es für uns als Team Ende Juni weiter – stay tuned!

Autorin: Elena aus dem Team MANOSapiens

Alles im grünen Bereich: wie die MANOS die 3. Runde der Biologieolympiade in Kiel meisterte

1174 Schüler:innen stellten sich dieses Jahr der Herausforderung: Der Internationalen Biologie Olympiade 2026 (IBO). Nur 46 von ihnen blieben in der dritten Auswahlrunde übrig, die im Februar am IPN in Kiel in Präsenz stattfand – darunter auch wir, Alina Kuß (Kl.12) und Caroline Cork (Kl.12), als stolze Vertretung der MANOS.

Zur Vorbereitung auf die dritte Runde wurden wir intensiv von Elvira Terne unterstützt, einer ehemaligen Schülerin der MANOS, die aktuell im 4. Semester Molekularbiologie und Biotechnologie an der TU Dresden studiert. In vorbereitenden Seminaren, insbesondere im Bereich der Zoologie, half sie uns dabei, uns auf die praktischen Klausuren vorzubereiten und unser Wissen zu vertiefen. Sie begleitete uns schließlich nach Kiel und betreute den Wettbewerb auch vor Ort als Mitglied des Fördervereins der IBO.

In Kiel begann die fünftägige Auswahlrunde: Die sogenannten „Crashkurse“ in den Bereichen Zoologie, Physiologie, Bioinformatik und Botanik bereiteten uns schon am Montag auf den Ernstfall vor, da bereits am darauffolgenden Tag die praktischen Klausuren drohten. Es lief aber alles gut und an Tag drei folgte auch schon die Theorieklausur, die uns ganze vier Stunden lang querbeet Inhalte aus den Weiten der Biologie abfragte. Im Anschluss wurden die Ergebnisse der praktischen Prüfungen ausgewertet und besonders kreative – oder anderwertig unterhaltsame – Lösungsansätze im Rahmen eines „Best-of“ präsentiert.

Neben dem fachlichen Programm blieb natürlich auch ausreichend Raum für Spiel, Spaß und Freizeit (und sogar ein wenig Schlaf). So verbrachten wir unter anderem einen Nachmittag im Brettspielecafé, wo nicht nur gespielt, sondern auch fleißig an der Erstellung einer ominösen bioinformatischen Rätselaufgabe gearbeitet wurde.

Am Ende der dritten Runde konnten sich 12 Teilnehmende über den Sieg freuen – und sich für die 4. Runde qualifizieren. Dabei erzielten wir beide gute Ergebnisse in einem sehr anspruchsvollen Teilnehmerfeld: Caroline qualifizierte sich für die vierte Runde des Auswahlverfahrens und erhielt zusätzlich die Möglichkeit, im Sommer ein vierwöchiges Forschungspraktikum im Bereich der Biomedizin am Universitätsklinikum Heidelberg zu absolvieren.
Alina konnte insbesondere in der Botanikklausur sehr gute Leistungen zeigen, was auch ihrem besonderen Interesse an Bäumen (ja, Bäumen) entspricht und gut zu ihrem Berufswunsch als Försterin passt.

Nun blicken wir gespannt auf die finale Auswahlrunde der IBO im Mai. Und wer weiß: vielleicht geht es ja auch bis ins Finale nach Litauen.

Autorinnen: Alina Kuß, Caroline Cork

„Sprachen verbinden überall“ – Wahnsinnserfolg im Bundeswettbewerb Fremdsprachen, Bundesfinale in Bielefeld

MANOS: klar, Mathe und Naturwissenschaften. Aber Sprachen? Na ja… – Oh doch! Mais oui, biensûr, / Oh yes, sagt Martin Könnicke aus der 10b.
Beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen hat es ein MANOS-Schüler, Martin Könnicke, 10b, in das Finale geschafft und als einziger Zehntklässler und einziger Sachse einen Preis, nämlich einen dritten Preis, erreicht (Link zum Foto: Marin steht hinten in der Mitte, natürlich im mintfarbenen MANOS-Hoodie).


Vom 19.-22.03. fand dieses Jahr das Bundesfinale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen der Kategorie SOLO Plus statt. In der ersten Runde traten rund 500 SuS von der 10.-13. Klasse mit zwei Wettbewerbssprachen an, indem sie ein Video und einen Hörbeitrag in diesen beiden Sprachen (Englisch und Französisch) erstellten. Davon qualifizierten sich die 57 Besten für das Bundesfinale in Bielefeld. Dort mussten sie sich in unterschiedlichen Herausforderungen beweisen:


𐄁 das Schreiben eines Aufsatzes in der ersten Wettbewerbssprache und einer Zusammenfassung dessen in der zweiten,
𐄁 das Einsprechen einer Kurzreportage in der ersten Wettbewerbssprache,
𐄁 ein Einzelgespräch mit ausgebildeten Fachkräften in der ersten Wettbewerbssprache und
𐄁 die Zusammenarbeit mit anderen Teilnehmenden in einem Escape-Room, in dem man nur mit


seinen Wettbewerbssprachen kommunizieren durfte.


Martin berichtet begeistert: „Abgesehen von den Preisen bot das Bundesfinale nicht nur eine amüsante Erfahrung und wertvolle Informationen, sondern auch die Möglichkeit, sich untereinander zu verknüpfen und auszutauschen.“
Die Teilnahme am SOLO Plus ist kostenlos und für alle SuS der 10. bis 12. Klasse möglich. An der MANOS freuen wir uns über alle Neuanmeldungen bei diesem Wettbewerb und hoffen auf schönes Bundesfinale 2027.


Bravo! Super! Ganz herzliche Glückwünsche!


Autoren: S. Berger, T. Wintgens, M. Könnicke