Interstellare Raketentriebwerke beamen MANOS-Physiker an die Spitze Deutschlands

In einer auch logistisch anspruchsvollen Situation setzten Franz Loose und Tobias Messer (beide Kl. 12) den i-Punkt auf ihre Karriere als Nachwuchsphysiker bei der 51. Internationalen Physikolympiade. Noch nie dagewesene Videokonferenzen vom heimischen Schreibtisch aus ersetzten den Live-Wettstreit der besten deutschen Schüler bei der Endrunde um die Plätze in der (virtuellen) deutschen Nationalmannschaft. Franz und Tobias sind dabei erfahrene Wettkämpfer, schon in vergangenen Jahren gelangen ihnen internationale Teilnahmen in einer ihrer Paradedisziplinen – der PHYSIK. Franz hat in dieser Runde den ersten Platz belegt, sehr dicht gefolgt von Tobias auf dem zweiten Platz und Johann Collard muss sich alles andere als mit seinem siebenten Platz verstecken.
Wir wünschen unseren beiden hochtalentierten Schülern die besten Erfolge, ggf. bei einer Fortsetzung des Wettbewerbs, aber erst recht beim Studium.

Weitere Informationen unter folgendem Link: PDF und folgendem externen Link.

Autor: Dr. H. Wieczoreck

MANOS, die Hochburg der Nachwuchsphysiker

51. IPhO 2020 – Bundesrunde der PhysikOlympiade am IPP im Greifswald (03.02.2020)

51 Schülerinnen und Schüler aus 14 Bundesländern kamen vom 25. bis 31. Januar 2020 zur Bundesrunde der PhysikOlympiade in Greifswald zusammen, um ihr Können bei theoretischen und experimentellen Aufgaben unter Beweis zu stellen. Neben den Klausuren warteten auf die jungen Talente ein spannendes Rahmenprogram mit Besuchen der beteiligten Greifswälder Institutionen und reichlich Gelegenheit für einen intensiven Austausch.

Experimentieren in der Bundesrunde der PhysikOlympiade am IPP.

Austragungsort der diesjährigen Bundes-runde, der dritten Runde des Wettbewerbs, war das Max-Planck-Institut für Plasma-physik (IPP) in Kooperation mit dem Insitut für Physik der Universität Greifswald und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP). Die Aufgaben und Experimente wurden von einem Team aus Wissenschaftlern der Institute, der Wettbewerbsleitung am IPN sowie ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern konzipiert. Sie stellten die Nachwuchsphysikerinnen und -physiker, die sich bereits in zwei Vorrunden unter etwa 815 Schülerinnen und Schülern behaupten konnten, vor einige Herausforderungen: Ein am Institut für Physik der Universität Greifswald entwickeltes Experiment untersuchte zum Beispiel das Funktionsprinzip einer Wattwaage.

Auch neben den Klausuren konnten die jungen Talente spannende physikalische Phänomene erkunden. In den nachmittags angebotenen Seminaren und Besichtigungen wurde an vielen Stellen der Bezug zu aktuellen Forschungsthemen des IPP und der beteiligten Greifswalder Institute deutlich. Ein buntes Rahmenprogramm mit einem Besuch im Historisch-technischen Museum in Peenemünde und vielfältige Kontaktmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern rundeten das Programm für die Schülerinnen und Schüler ab. Ebenso wichtig aber war das Treffen mit Gleichgesinnten und der rege Austausch untereinander.

Bei der feierlichen Preisverleihung wurden die Sieger von Prof. Dieter Meschede, dem Präsidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) sowie Vertretern der drei beteiligten Greifswälder Institute für ihre herausragenden physikalischen Leistungen geehrt. Die 16 besten deutschen Nachwuchsphysiker sind

  • Platz 1 – Franz Loose, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden)
  • Platz 2 – Tobias Messer, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden)
  • Platz 3 – Samuel Bamrungbhuet, Heinrich-Hertz-Gymnasium (Berlin)
  • Platz 4 – Oliver Iwanek, Thomas-Morus-Gymnasium (Oelde)
  • Platz 5 – Johann Collard, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden)
  • Platz 6 – Maximilian Danner, Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim (Unterschleißheim)
  • Platz 7 – Maximilian Hauck, Elisabeth-Langgässer-Gymnasium (Alzey)
  • Platz 8 – Maximilian Mittl, Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim (Unterschleißheim)
  • Platz 9 – Sebastian Hilscher, Gymnasium Reutershagen (Rostock)
  • Platz 10 – Richard Wohlbold, Landesgymnasium für Hochbegabte (Schwäbisch Gmünd)
  • Platz 11 – Théo Lequy, Werner-von-Siemens-Gymnasium (Magdeburg)
  • Platz 12 – Janek Darowski, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (Frankfurt (Oder))
  • Platz 12 – Maximilian Hofschen, Gymnasium Penzberg (Penzberg)
  • Platz 14 – Anton Tizian Haas, Max-Steenbeck-Gymnasium (Cottbus)
  • Platz 15 – Thomas Kornalik, Ehrenbürg-Gymnasium (Forchheim)
  • Platz 15 – Marinus Lehmann, Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium (Potsdam)
Teilnehmende der Bundesrunde im Auswahlwettbewerb zur 51. Internationalen PhysikOlympiade am IPP in Greifswald nach der Preisverleihung. © C. Desjardins, INP.

Diese 16 Gewinner haben sich ein Ticket für die nationale Finalrunde im April in Bremen gesichert, wo die Chance auf einen Platz im deutschen Nationalteam zur 51. Internationalen PhysikOlympiade in Vilnius, Litauen wartet.

Autor: IPN an der Universität Kiel

Schülerbericht von Johann Collard

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Die Reise nach Vilnius (Litauen) rückt immer näher!

Unsere 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Auswahlklausur (2. Runde) der 51. Internationalen Physikolympiade konnten sich im deutschlandweiten Feld der 270 Teilnehmer gut bzw. sehr gut in Szene setzen. Natürlich ist die Freude bei unseren qualifizierten Schülern besonders groß. Aber auch bei unseren Schülerinnen und Schülern, die es diesmal noch nicht geschafft haben, die Runde der besten 50 Nachwuchsphysiker zu erreichen, sollte der Spaß an der Physik weiterhin ganz vorn stehen. Sonja Müller, Frieder Petzold (beide Kl. 10), Pia Hutschenreiter, Philipp Griesbach (beide Kl. 11) und Noah Rullmann (12) konnten sich mit ihrem Klausurergebnis im guten Mittelfeld aller Teilnehmer platzieren, sicher ein Ansporn für zukünftige Teilnahmen an internationalen Wettbewerben. Wir drücken euch ganz fest die Daumen.

Die Chance auf eine Reise zur diesjährigen Endrunde in Litauen bewahrten sich mit ausgezeichneten Ergebnissen Nico Enghardt (Kl. 10!), Arthur und Johann Collard, Tobias Messer und Franz Loose (alle Kl. 12). Im inoffiziellen Ranking der momentanen Punktwertung liegen drei Schüler im
Bereich der Top 10. Wir wünschen euch gute und kreative Ideen für die nächsten experimentellen und theoretischen Klausuren und schöne Erlebnisse demnächst im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald.

Autor: Dr. H. Wieczoreck

Bundesrunde zur 50. Internationalen PhysikOlympiade

Die Bundesrunde der 50. Internationalen Physikolympiade fand dieses Jahr vom 02.02. bis zum 08.02.19 am DESY in Hamburg statt. 3 Schüler unserer Schule – Franz Loose, Tobias Messer und Ella Hutschenreiter – nahmen in diesem Jahr teil.

Am Samstag den 02. Februar brachen wir drei Schüler zur Bundesrunde auf. Mit dem Zug ging es nach Hamburg zum DESY (kurz für Deutsches-Elektronen-Synchrotron). Sonntag bis Mittwoch schrieben wir jeweils eine Klausur am Vormittag, zwei theoretische und zwei experimentelle. An den Nachmittagen stand Verschiedenes auf dem Programm:

ein Theorie-Seminar, eine Führung am DESY und eine am European XFEL, einem der modernsten und stärksten Röntgenlaser der Welt. Am Donnerstag, während von fleißigen Betreuern unsere Klausuren zu Ende korrigiert wurden, genossen wir eine Führung im Airbus-Werk, einschließlich der Hallen, in den der A380 (noch 2 Jahre lang) seine Inneneinrichtung bekommt. Die Abende verbrachten wir als Teilneh-mer mit Mafia und Was-bin-ich spielen, aber auch tanzend und natürlich mit jeder Menge Spaß. Freitags wurde es schließlich spannend:

die Siegerehrung. Ella belegte einen guten mittleren Platz, Franz und Tobias konnten sich für die 4. Runde qualifizieren, Franz als 15. und Tobias als 1. mit den besten experimentalen Klausuren.

Herzlichen Glückwunsch euch und viel Erfolg bei der 4. Runde!


Teilnahmerekord bei der PhysikOlympiade in Lissabon

„Etwa 400 Schülerinnen und Schüler aus 86 Ländern haben an der 49. Internationalen PhysikOlympiade in Lissabon, Portugal, teilgenommen und dort knifflige theoretische sowie praktische Physikaufgaben gelöst. Das ist ein neuer Teilnahmerekord für den Wettbewerb. Die fünf deutschen Olympionikinnen und Olympioniken konnten nicht ganz die Leistung zeigen, die sie dem nationalen Auswahlwettbewerb demonstriert haben. Mit zwei Silber- und einer Bronzemedaille sowie zwei Anerkennungsurkunden erreicht das Team aber dennoch den 23. Platz und bringt damit neben vielen neuen Eindrücken ein sehr respektables Ergebnis nach Hause.“

Wilhelm Holfeld erhält eine Bronzemedaille für seine herausragende Leistung.

Die vollständige Pressemitteilung von Dr. Stefan Petersen gibt es hier zum Download (pdf).

Internationale PhysikOlympiade

Arthur Collard, Johann Collard, Franz Loose, Jesko Rettkowski (alle Kl. 10), Alexander Gemming, Max Herzog, Ella Hutschenreiter (jeweils Kl. 11), Wilhelm Holfeld, Johannes Knupfer, Karl Kühne, Benjamin Paddags, Selina Richter, Konstantin Urban, Clara Vogt und Vincent Voigtländer (alle Kl. 12) haben erfolgreich an der ersten Auswahlrunde zur 49. Internationalen PhysikOlympiade teilgenommen und sich für die zweite Runde qualifiziert.
Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

48. Internationale PhysikOlympiade

Vom 16. bis zum 23. Juli fand die 48. Internationale PhysikOlympiade in Yogyakarta, Indonesien, statt. Das fünfköpfige deutsche Team konnte sehr gute Leistungen abrufen und kam mit zwei Bronze- sowie drei Silbermedaillen nach Hause. Eine der Silbermedaillen ging an unseren Teilnehmer Christian Schmidt (ehem. Kl. 12).
Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg!

Internationale PhysikOlympiade – Deutschlandrunde

Bei der 4. Auswahlrunde zur 48. IPhO am DESY in Hamburg belegte Christian Schmidt (Kl. 12) den 1. Platz deutschlandweit und qualifizierte sich somit für das fünfköpfige deutsche Nationalteam, das vom 16. – 24.07.2016 in Yogyakarta (Indonesien) für die Bundesrepublik um internationale Lorbeeren kämpfen wird. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg! Wir drücken fest die Daumen!

Internationale PhysikOlympiade – Bundesrunde

Vom 21. bis zum 27. Januar 2017 fand in Greifswald die Bundesrunde im Auswahlwettbewerb zur diesjährigen Internationalen PhysikOlympiade statt. 51 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet haben bei theoretischen und experimentellen Aufgaben ihr Können unter Beweis gestellt und eine spannende Woche am Institut für Physik der Universität Greifswald erlebt.
Christian Schmidt (Kl. 12) hat es in diesem Wettbewerb nicht nur unter die 15 besten Nachwuchsphysiker Deutschlands geschafft – mit Platz 1 hat er sich an die Spitze gestellt! Herzlichen Glückwunsch!
Die 15 Besten der Bundesrunde treffen sich direkt nach Ostern zur Finalrunde am DESY in Hamburg, um dort die fünf Mitglieder des Nationalteams zu ermitteln, das nach weiterem Training im Juli zu dem internationalen Wettbewerb nach Yogyakarta in Indonesien reisen wird.
Wir drücken die Daumen für Christian!