Wissenschaftliches Forum 2025

60 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 haben (zum Teil mehr als) ein Jahr lang viel Zeit, Kraft, Nerven und Engagement in ihre „Wissenschaftlichen Jahresarbeiten“ investiert und die Ergebnisse zum „Wissenschaftlichen Forum“ am 23./24. Juni 2025 in 20-minütigen Vorträgen präsentiert.
Das Ergebnis? – 60 erleichterte, um einige Erfahrungen reichere, mehr oder weniger zufriedene Schülerinnen und Schüler, von denen ein Großteil nun die Möglichkeit hat, die Arbeit in Klasse 12 als BeLL ins Abitur einzubringen.
ALLEN gilt unser größter Respekt! – Denn es ist kein Pappenstiel, ein Jahr lang neben allen weiteren schulischen Aufgaben und privaten Interessen die Anforderungen der WJ auf hohem Niveau zu erfüllen!

16 von ihnen bescherte ihr fachliches Wissen, ihr Präsentations-Geschick und gewiss auch ein Quäntchen Glück eine Auszeichnung durch unsere Kooperationspartner

Außerdem wurden 16 von ihnen durch den „Jugend forscht“-Koordinator unserer Schule, Herrn Schäfer“, und unserem Schulleiter, Herrn Schuster, die Delegation zur Teilnahme an „Jugend forscht“ ausgesprochen.

Unseren herzlichsten Glückwünsch
allen Ausgezeichneten und Jufo-Delegierten!

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Mobilfunkmesse 6G-Summit – zweiter Bericht

Am 14. Mai 2025 war es zwei Schülern des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums unter der Betreuung von Thomas Hetland, dem Leiter der schulischen Amateurfunk-AG, möglich, den „IEEE 6G Summit Dresden“, eine Fachmesse für Mobilfunktechnik, zu besuchen. Die Eintrittskarten wurden dankenswerterweise von 5GLAB TU Dresden zur Verfügung gestellt. Bereits am 14. Mai war die eigentlich auf zwei Tage angesetzte Messe gut besucht: über 30 Stände verschiedenster Aussteller aus Wissenschaft, Praxis und freier Wirtschaft zum Thema Mobilfunktechnik konnten besichtigt werden, so unter Anderem von der Deutschen Telekom, Emerson, Rohde&Schwarz und Keysight.

Im Laufe des Tages waren viele interessante Gespräche an den einzelnen Messeständen möglich, wobei die geduldigen Standbetreuer – oftmals selbst als Hobby Funkamateure – den Schülern auch für sie alltägliche Dinge einleuchtend erklären konnten.

Wie kann der Sprung zum 6G-Netz, also zu Mobilfunktechnik auf höheren Frequenzen mit mehr Bandbreite, gelingen? Welche Antennenformen lassen sich kompakt in Handys und Smartuhren einbauen?
Und wie kann man künstliche Intelligenz für Feldstärkemessgeräte nutzen?

Unter Anderem auf diese Fragen konnte man an den verschiedensten Messeständen und beim Wahrnehmen des reichhaltigen kulinarischen Angebots nach Antworten suchen. Insgesamt hat sich der Besuch des 6G-Summits in Dresden also sehr gelohnt, und wir gingen mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken nach Hause.

Zum ersten Bericht

Autor: J. Ottenberg

Open Africa Championship – FLL OAC Kapstadt 2025

Dresden – Siegen – Kapstadt. Wir, die MANOSapiens bestehend aus Yufei Qi, Caroline Cork, Hannes Poegel, Chenpan Li, Marius Gumbrich, Finn Zimmermann, Elena Zhan, Patrick Sinde und Ellen Herbig, haben eine abenteuerliche Saison hinter uns, angefangen im Regio- und Semifinale in Dresden, über das DACH-Finale in Siegen bis hin zum Open Africa Championship in Kapstadt.

Mit der FIRST® Lego League (FLL) zur südwestlichsten Spitze Afrikas reisen; was als Saisonziel zunächst utopisch klang, wurde für unser Team Realität – während unserer Reise nach Kapstadt vom 05.05 bis 12.05!

An den drei intensiven Wettbewerbstagen lieferten wir uns spannende Duelle im Robot Game mit starken internationalen Teams. In der Jurypräsentation stellten wir nicht nur die Qualität unseres Forschungsprojekts und die Innovationskraft unseres Robot Designs unter Beweis, sondern überzeugten auch durch unser eingespieltes Teamwork.

Im Alliance Game, bei dem zwei Teams ihre Roboter gleichzeitig fahren, haben wir uns zusammen mit dem slowenischen Team Mountstorms den 1. Platz gesichert!
Am Ende gewannen wir noch zusätzlich einen 2. Platz für unser Forschungsprojekt.

Dadurch konnten wir uns in der Gesamtwertung einen stolzen 6. Platz ergattern.

Und natürlich hatten wir genügend Zeit, die vielen anderen 74 Teams aus 40 Nationen kennenzulernen. Als Deutsche Delegation haben wir zusammen mit den Teams FFLish und Heldele Robotics die deutsche Kultur an andere Teams herangetragen.

An den beiden verbleibenden Tagen haben wir die Umgebung Kapstadts und die beeindruckende Natur Südafrikas erkundet. Wir besuchten den Tafelberg, hielten die Füße im Atlantischen Ozean, begegneten Pinguinen, Pavianen, Straußen, Antilopen und Zebras und wanderten bis zum Kap der Guten Hoffnung.

Wir möchten unseren Sponsoren Zeiss Digital Innovation, Robotic Institute Germany, GlobalFoundries, Robotron, LJBW Sachsen und Klippel GmbH herzlich danken, dass sie uns die diese Reise ermöglicht haben. Es war für uns alle eine once in a lifetime experience.

#GetAnywhere with FIRST®

Viele Grüße aus The Mother City,
MANOSapiens

Von Dresden nach Dreistadt: Zwischen Pierogi und polnischer Ostsee

Circa acht Stunden dauert die Reise vom Dresdener Haupt-bahnhof nach Dreistadt. 

Und wenn man die Mitarbeiterin der polnischen Bahn ganz lieb fragt, sorgt die auch noch dafür, dass der Anschlusszug in Posen auf den verspäteten Berliner Zug (und die bereits leicht angestressten Reisenden) wartet. Dreistadt – dazu gehören Danzig, Sopot und Gdynia – war unser Ziel für das Job-Shadowing an einer polnischen Privatschule im Rahmen des Erasmus Plus Programmes. 

Die erste Kontaktaufnahme mit dem Sopockie Autonomiczne Liceum erfolgte bereits in 2019 und nach der Corona-bedingter Unterbrechung konnten wir, Helmut Hofemeister und Sarah Kogel, nun endlich wieder da anknüpfen, wo unsere Kollegen damals gezwungenermaßen aufhören mussten.

Durch Hospitation und anregende Gespräche mit polnischen Lehrerinnen und Lehrern konnten wir einen Einblick in das polnische Schulsystem im Allgemeinen und den Schulalltag unserer potentiellen Partnerschule in Sopot im Besonderen gewinnen. Aus deutscher Perspektive ungewöhnlich ist sicherlich, dass die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 8. Klasse gemeinsam in einem Gebäude lernen. Die Klassen 9 bis 12 werden im Liceum, einem separaten Gebäude nicht weit von der polnischen Ostsee, unterrichtet. Die Lehrkräfte begleiten ihre Klassen häufig über mehrere Jahre und unterrichten an beiden Gebäuden sowohl die ganz Kleinen als auch die Großen. Was die Schule auszeichnet sind kleine Klassen, Freude am Lernen und ein stark ausgeprägter Sinn für Gemeinschaft und ein freundliches Miteinander. Das merkt man sowohl am Umgang der Schülerinnen und Schüler untereinander aber vor allem auch am partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden. Wie der Begriff Autonomiczne im Namen der Schule bereits andeutet, legt man großen Wert auf eigenverantwortliches Lernen und individuelle Förderung. 

Unvergesslich bleiben uns unsere Gastgeberinnen Lucyna und Taida, für die das Lehrerdasein nicht nur ein Beruf, sondern eine wahre Berufung ist. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Autoren: Sarah Kogel und Helmut Hofemeister

Gleich sechs MANOSianer erringen Regionalsieg beim Wettbewerb „Jugend forscht“

Gleich sechs MANOSianer erringen Regionalsieg beim Wettbewerb „Jugend forscht“

 „Im Umgang mit Superlativen ist Vorsicht geboten, sie nutzen sich leicht ab.“ (Zitat des Tagesschau-Sprechers Hanns Joachim Friedrichs). Vielleicht sind sie schon in einem Jahr „abgenutzt“ – aber diese Zahlen der MANOS beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“, der am 8. März 2025 in den Räumen der Sachsen Energie – einem der Sponsoren des Wettbewerbs – stattfand, stellen neue Rekorde dar: 

4 Schülerinnen und 8 Schüler der Jahrgangsstufe 12 nahmen mit ihrem aus der Wissenschaftlichen Arbeit hervorgegangenen Projekt am Wettbewerb teil: Tabea Degenhardt, Emma Löb Garcia, Karolin Pech, Leonie Zobel, Chenpan Li, Felix Mölle, Jannes Döge, Malte Ließ, Samuel Neumann, Tom Seidel, Valentin Grossnann und Valery Popov 

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