Internationale PHYSIK-Olympiade – auch online lassen MANOSianer nichts anbrennen

Das ursprünglich für die Internationale PhysikOlympiade qualifizierte deutsche Schülerteam hat im Sommer 2020 erfolgreich an der als Onlinewettbewerb (genauer in Form von Klausuren, die in Videokonferenzen bearbeitet wurden) durchgeführten Europäischen PhysikOlympiade 2020 teilgenommen. Eine hochkarätige Besetzung mit 21 zusätzlichen Teams aus aller Welt machte die Konkurrenz um die begehrten Trophäen nochmals
schwerer. Dennoch konnten unsere beiden Teilnehmer bestätigen, dass sie zur absoluten Physikelite im Nachwuchsbereich gehören. Tobias Messer gewann eine Goldmedaille und Franz Loose erkämpfte (beide ehemals 12) eine Bronzemedaille.

Wir wünschen unseren beiden langjährigen Ausnahmekönnern im Studium ähnliche Erfolge.

Autor: Dr. H. Wieczoreck


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Mannschaftswettbewerb Chemie 10

Schon traditionsgemäß ist der Mannschaftswettbewerb Chemie Klasse 10 der letzte eines jeden Schuljahres. Am 18. Juni konnte das MANOS-Team mit Julius Günther (10 b), Martin Mau (10 c) und Jonas W. (10 a) in Leipzig die Bronzemdaille erringen und musste sich damit lediglich den Mannschaften aus Jena und Leipzig (letzteren ganz knapp) geschlagen geben.

Herzlichen Glückwunsch!

Autor: S. Schäfer

Schülerbericht zur Europäischen PhysikOlympiade 2019

Anfang Juni nahmen Franz und ich an der EuPhO, der Europäischen Physikolympiade, teil. Bei der EuPhO treffen sich seit 2017 jedes Jahr physikbegeisterte Schüler, um kurze, knackige Physik-Knobelaufgaben zu lösen. Anders als bei der IPhO mit vielen Blättern Aufgabentext passen hier alle Aufgaben auf eine Seite.

Nicht nur europäische Teilnehmer waren in die lettische Hauptstadt Riga eingeladen, sondern auch Schüler aus Indonesien, Singapur, Saudi-Arabien, Brasilien und anderen Ländern der Welt. So konnten wir mit einigen Ländern Bekanntschaft machen – besonders die Kroaten spielten gerne mit uns Karten.

Beim äußerst gestrafften Programm wurde am Abend nach der Ankunft schnell noch die Eröffnungszeremonie abgehalten, damit pünktlich am nächsten Morgen die experimentelle Klausur beginnen konnte. Fünf Stunden hatte man Zeit, sich mit Radiowellen und deren Ausbreitung in Aluröhren verschiedener Dicke auseinanderzusetzen.
Am Nachmittag bot sich dann die Möglichkeit, die Altstadt von Riga mit Gildehäusern und viel Grün zu erkunden.

Der nächste Tag begann mit der theoretischen Klausur. Die drei Aufgaben waren alle sehr interessant, was aber noch lange nicht heißt, dass man die Lösung im Ansatz herausbekommt.

Am letzten Tag vor der Abreise erfuhr jeder seine Punktzahl und hatte die Gelegenheit, mit den Korrektoren über seine Lösungen und Ansätze zu diskutieren. (Gebracht hat es nichts, aber es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.) Der restliche Tag stand wieder zur freien Verfügung.

Schließlich fand am Abreisetag die feierliche Preisverleihung statt. Franz und ich konnten uns über eine Bronzemedaille freuen – damit ging es nach vier erlebnisreichen Tagen schon wieder nach Hause.

Autor: Tobias Messer