Preisverleihung im Sächsischen Landtag

Endlich konnten unsere sehr erfolgreich Teilnehmenden am Bundeswettbewerb Fremdsprachen die Preise und Ehrung für ihre herausragenden fremdsprachlichen Leistungen entgegennehmen.

Beim festlichen Empfang im Sächsischen Landtag wurden geehrt:

Prädikat “ hervorragend“

Anton Lubk
Martin Könnicke

Prädikat „sehr gut“

Merlin Feig
Chrissi Kögler
Jette Kämmerer
Konstantin Schiller

Herzlichen Glückwunsch!

Hier der Link zu den Fotos.

Link
Dank an Merlin. (Fotos ohne Martin K. und Konstantin S., Exkursion Weimar)

Mathe beim Bund!(Bundeswettbewerb Mathematik 2025)

Am Bundeswettbewerb Mathematik 2025 nahmen wieder mehrere Mathe-Asse der MANOS teil.
Dieser Wettbewerb besteht aus zwei Aufgabenrunden zu Hause und einer Einladungsrunde, bei der die Bundessieger bestimmt werden.
An der ersten Runde nahmen deutschlandweit 1420 Matheinteressierte teil, an der zweiten Runde rekordverdächtig 671 Schülerinnen und Schüler.
Wir freuen uns, dass

Moritz Gutte (Jahrgang 11, momentan im Ausland) einen 2. Preis,
Bhuvan Chalamala, Klassenstufe 9 einen 3. Preis

erringen konnten. Gratulation zu dieser großartigen Leistung!

Dieser Wettbewerb ist sicherlich auch deshalb sehr attraktiv, weil es digitale, begleitende Angebote zur eigenen Weiterbildung gibt. Schaut einfach mal bei

www.mathe-wettbewerbe.de/mathe-ah

rein. Das Angebot entspricht einer Arbeitsgemeinschaft und richtet sich an alle interessierten Schülerinnen und Schüler.

Autor: Dr. H. Wieczoreck

Bundesfinale IJSO 2025

Vom 22. bis 26. September fand das Bundesfinale der IJSO (International Junior Science Olympiade) statt. Dafür trafen sich die besten 39 Teilnehmenden in Hannover.Auch 8 Schülerinnen und Schüler der MANOS waren mit dabei. In den verschiedenen Themengebieten Biologie, Chemie und Physik konnten sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Die Woche begann mit der Anreise zur Jugendherberge in Hannover. Nach der Ankunft fanden erst einmal Kennenlernspiele statt, wobei erste Kontakte geknüpft wurden. Am zweiten Tag standen eine Multiple-Choice-Klausur sowie eine theoretische Klausur an der Universität Hannover auf dem Programm, die das fachliche Können der Teilnehmenden forderten. Im Anschluss fand eine Sicherheitseinweisung und eine experimentelle Probeklausur statt, um die Arbeit in den Dreierteams zu üben. Bevor es am nächsten Tag mit dem Programm weiterging, wurde der Abend mit Freizeitbeschäftigungen verbracht: Man unterhielt sich oder spielte Spiele. Um bestens auf die experimentelle Teamarbeit vorbereitet zu sein, gab es am Mittwochvormittag Seminare mit Hilfestellungen. Am dritten Tag arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an der experimentellen Klausur, bei der praktisches Arbeiten, Teamgeist, Zeitmanagement und Problemlösungsfähigkeit entscheidend waren. Am vierten Tag besuchten die Teilnehmenden die Herrenhäuser Gärten Hannover. Da alle Klausuren endlich geschafft waren, fand eine Besprechung der Klausuren statt, um möglichst alle entstandenen Fragen zu klären. Am Freitag fand dann die ersehnte Preisverleihung mit musikalischer Begleitung und einem Vortrag über Teilchenphysik statt.

Die Ergebnisse der MANOS-Schülerinnen und Schüler waren besonders erfolgreich: Zwei wurden in das deutsche Nationalteam aufgenommen, das aus den 6 besten Teilnehmern besteht, und zwei weitere erreichten einen Platz unter den Top 10 (Gold) des Bundesfinales:

Silja Albert 10a (Silber),
Yireh Cha 10b (Silber),
Anton Eckstädt 10a (Gold),
Martin Könnicke 10b (Nationalteam),
Katharina Kühn 10a (Silber),
Rishi Kumar 9a (Gold),
Magnus Löffelholz 9c (Silber)
ein weiterer Schüler (Nationalteam)

Neben dem Wettbewerb bot das Bundesfinale auch die Möglichkeit, viele andere Jugendliche aus ganz Deutschland kennenzulernen: Es wurde sich ausgetauscht,neue Freundschaften geschlossen und einfach Spaß gehabt.

Autorin: Katharina Kühn, 10a

Und es geht wieder los … – IPhO-Physiker der MANOS zieht es nach Kolumbien

Die zentrale Leitung des Auswahlwettbewerbs zur Internationalen Physikolympiade (IPhO 2026) meldet auf ihrer WEB-Seite https://www.scienceolympiaden.de/ipho einen Teilnahmerekord an der 1. Runde (von vier).

Auch unsere Schülerinnen und Schüler der MANOS reihen sich hier ein. Aber noch viel erfreulicher ist das Ergebnis der 1. Runde, bei der die Qualifikationshürde für die 2. Runde bei 75% der zu erreichende Punktzahl lag. Die Hürde schaffen von unseren 36 Teilnehmenden genau 22 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen- bzw. Jahrgangsstufen 9 bis 12. GRATULATION!

Für diese Physikbegeisterten geht es also auf dem Weg zur Endrunde in Kolumbien weiter, hoffentlich steil aufwärts. Wir drücken die Daumen und wünsche gute Ideen und natürlich auch das Quäntchen Glück, was immer dazugehört. Die nächste Runde findet als Klausur unter schulischen Bedingungen statt, im Gegensatz zur ersten Runde, die in häuslicher Arbeit zu bearbeiten war.

Im Vergleich der Bundesländer steht Sachsen m. E. sehr gut da, gemessen an der Einwohnerzahl dürfte uns neben Thüringen mit den Spezialschulen in Ilmenau, Erfurt und Jena ein Spitzenplatz kaum streitig gemacht werden können. Dies sollen die folgenden Grafiken verdeutlichen. Immerhin bilden unsere erfolgreichen Olympioniken rund ein DRITTEL aller qualifizierten Sachsen.

Es zeigt sich, dass sich unser schulisches Konzept der Begabtenförderung im MINT-Bereich bewährt und die vielen Anreize zur Erprobung des eigenen Könnens immer wieder sehr erfolgreich wahrgenommen werden.

Autor: Dr. H. Wieczoreck

Unsere Teilnahme am Cybertron-Wettbewerb in Breslau


Vom 15. bis 18. September 2025 reiste eine Schülergruppe unserer Schule nach Breslau (Wrocław), um am internationalen Informatikwettbewerb „Cybertron“ teilzunehmen. Zwischen kniffligen Challenges, kreativen Aufgaben und einer eindrucksvollen Stadt bot das Event spannende Einblicke in die Welt der modernen Informatik und unvergessliche Erlebnisse.

Der Wettbewerb startete am Dienstag. Neben unserem Team waren auch Schülerinnen und Schüler aus Polen, Tschechien und der Slowakei vertreten. Nach einer kurzen Begrüßung begann der Tag mit einem großen Kahoot-Quiz zur Geschichte der Datensicherheit. Anschließend folgte eine ungewöhnliche, aber amüsante Challenge: Ein Seilspringwettbewerb – allerdings mit einem Glasfaserkabel. Am Nachmittag standen dann zwei weitere Challenges auf dem Programm: Zum einen sollten mehrere Server in einem Rack vernetzt werden, zum anderen ein vollständiger Server aus einzelnen Komponenten wie CPU und Arbeitsspeicher-Modulen aufgebaut werden. Den gelungenen Abschluss des Tages bildete eine Bootstour auf der Oder, die noch einmal beeindruckende Blicke auf die Altstadt bot.

Am Mittwoch begann schließlich der eigentliche Kernwettbewerb: Ein Capture the Flag. Dabei mussten in verschiedenen Challenges versteckte Botschaften gefunden und entschlüsselt werden. Einige Aufgaben nutzten bekannte Schwachstellen in veralteter Software aus. Es gab auch Aufgaben aus den Bereichen Kryptografie und Steganografie. Dazu gehörten unter anderem eine Challenge mit dem „Solitaire“-Verschlüsselungsverfahren sowie eine Aufgabe, bei der eine Botschaft mithilfe einer Fouriertransformation aus Bildern entschlüsselt werden musste. Auch wenn nicht jede Lösung sofort gelang, boten die Challenges einen tiefen Einblick in die Welt der modernen Informatik.

Zum Abschluss des Wettbewerbes fand am Donnerstag die Siegerehrung statt. Auch wenn kein Team mit einem unserer Schüler den Sieg erringen konnte, war die Teilnahme für alle Beteiligten ein großer Gewinn – sowohl fachlich als auch persönlich. Nach vier ereignisreichen Tagen in Breslau traten wir die Heimreise an, voller neuer Eindrücke und mit vielen Erinnerungen.

Autor: Schüler (Klasse 12)

Ergänzung:
Die 4 Schüler des Leistungskurs Informatik Klasse 12 und ein Schüler aus Klasse 11 haben sich auf der internationalen Bühne sehr gut geschlagen und konnten mit den Schülerinnen und Schülern aus den anderen Ländern durchaus mithalten. Bei den Wettbewerben am Dienstag war Kirill Galant (Klasse 11) im Gewinner-Team und ein Schüler (Klasse 12) war im zweitbesten Team der Gesamtwertung. Zudem hat ein Schüler (Klasse 12) Platz 5 in der Einzelwertung belegt. (J. Schuster)

Wissenschaftliches Forum 2025

60 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 haben (zum Teil mehr als) ein Jahr lang viel Zeit, Kraft, Nerven und Engagement in ihre „Wissenschaftlichen Jahresarbeiten“ investiert und die Ergebnisse zum „Wissenschaftlichen Forum“ am 23./24. Juni 2025 in 20-minütigen Vorträgen präsentiert.
Das Ergebnis? – 60 erleichterte, um einige Erfahrungen reichere, mehr oder weniger zufriedene Schülerinnen und Schüler, von denen ein Großteil nun die Möglichkeit hat, die Arbeit in Klasse 12 als BeLL ins Abitur einzubringen.
ALLEN gilt unser größter Respekt! – Denn es ist kein Pappenstiel, ein Jahr lang neben allen weiteren schulischen Aufgaben und privaten Interessen die Anforderungen der WJ auf hohem Niveau zu erfüllen!

16 von ihnen bescherte ihr fachliches Wissen, ihr Präsentations-Geschick und gewiss auch ein Quäntchen Glück eine Auszeichnung durch unsere Kooperationspartner

Außerdem wurden 16 von ihnen durch den „Jugend forscht“-Koordinator unserer Schule, Herrn Schäfer“, und unserem Schulleiter, Herrn Schuster, die Delegation zur Teilnahme an „Jugend forscht“ ausgesprochen.

Unseren herzlichsten Glückwünsch
allen Ausgezeichneten und Jufo-Delegierten!

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Öffnungszeiten des Sekretariats in den Sommerferien

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten des Sekretariats während der Sommerferien:

1. Ferienwoche (30.06. – 04.07.2025):
🕘 geöffnet von 09:00 bis 12:00 Uhr

2. Ferienwoche (07.07. – 11.07.2025):
🕘 geöffnet von 09:00 bis 12:00 Uhr

3. bis 5. Ferienwoche (14.07. – 01.08.2025):
🔒 geschlossen

6. Ferienwoche (04.08. – 08.08.2025):
🕘 geöffnet von 09:00 bis 12:00 Uhr

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen
erholsame und sonnige Sommerferien!

Mobilfunkmesse 6G-Summit – zweiter Bericht

Am 14. Mai 2025 war es zwei Schülern des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums unter der Betreuung von Thomas Hetland, dem Leiter der schulischen Amateurfunk-AG, möglich, den „IEEE 6G Summit Dresden“, eine Fachmesse für Mobilfunktechnik, zu besuchen. Die Eintrittskarten wurden dankenswerterweise von 5GLAB TU Dresden zur Verfügung gestellt. Bereits am 14. Mai war die eigentlich auf zwei Tage angesetzte Messe gut besucht: über 30 Stände verschiedenster Aussteller aus Wissenschaft, Praxis und freier Wirtschaft zum Thema Mobilfunktechnik konnten besichtigt werden, so unter Anderem von der Deutschen Telekom, Emerson, Rohde&Schwarz und Keysight.

Im Laufe des Tages waren viele interessante Gespräche an den einzelnen Messeständen möglich, wobei die geduldigen Standbetreuer – oftmals selbst als Hobby Funkamateure – den Schülern auch für sie alltägliche Dinge einleuchtend erklären konnten.

Wie kann der Sprung zum 6G-Netz, also zu Mobilfunktechnik auf höheren Frequenzen mit mehr Bandbreite, gelingen? Welche Antennenformen lassen sich kompakt in Handys und Smartuhren einbauen?
Und wie kann man künstliche Intelligenz für Feldstärkemessgeräte nutzen?

Unter Anderem auf diese Fragen konnte man an den verschiedensten Messeständen und beim Wahrnehmen des reichhaltigen kulinarischen Angebots nach Antworten suchen. Insgesamt hat sich der Besuch des 6G-Summits in Dresden also sehr gelohnt, und wir gingen mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken nach Hause.

Zum ersten Bericht

Autor: J. Ottenberg

Chenpan Li ist erfolgreichster sächsischer Teilnehmer beim  Bundeswettbewerb „Jugend forscht“

Chenpan Li ist erfolgreichster sächsischer Teilnehmer beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“

Vom 29. Mai bis 01. Juni 2025 fand der Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg statt. Aus rund 10.000 Teilnehmenden bundesweit hatten sich 167 junge Forschende für die Endrunde qualifiziert – darunter war auch ich mit meinem Projekt „C2P-Net – Zweistufige nicht-starre Punktwolkenregistrierung für die Mittelohrdiagnostik“, mit dem ich beim sächsischen Landeswettbewerb den Landessieg im Fachgebiet Mathematik/Informatik errungen hatte.

Während der Wettbewerbstage stellten alle Teilnehmenden ihre Projekte in fachlich anspruchsvollen Jurygesprächen vor, unter anderem mit Expertinnen und Experten aus dem Bereich Künstliche Intelligenz, und präsentierten ihre Arbeiten bei einer öffentlichen Ausstellung einem breiten Publikum.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgte für besondere Erlebnisse. Highlights waren ein Grillabend bei der Bundeswehr sowie ein gemeinsamer Abend auf dem Sonnendeck St. Pauli mit Burger-Buffet in der Hamburger Hafencity.

Trotz der intensiven Tage mit zahlreichen Gesprächen und Diskussionen blicken wir Teilnehmenden auf eine tolle Zeit zurück, denn der wertvollste Preis von „Jugend forscht“ sind oft nicht Pokale oder Urkunden, sondern dieBegegnungen und der Austausch mit anderen jungen Forschenden aus ganz Deutschland.

Wer neugierig ist, Freude am Tüfteln, Experimentieren oder Programmieren hat, sollte den Wettbewerb im kommenden Jahr im Blick behalten. Vielleicht heißt es dann erneut: Ein Platz im Bundesfinale geht an die MANOS!

Chenpan Li errang beim Bundesfinale, das am Himmelfahrtswochenende 2025 in Hamburg stattfand, den 3. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik und wurde damit auch erfolgreichster sächsischer Teilnehmer. Herzlichen Glückwunsch, lieber Chenpan.

Laudatio zur Siegerehrung am Sonntag, den 25. Mai 2025:

„Kinder leiden häufig an einer Mittelohrentzündung. Meist verläuft sie harmlos, manchmal jedoch kommt es zu ernsthaften Komplikationen. Bei der Diagnose kann eine noch junge Technik helfen – die optische Kohärenztomographie (OCT). Im Prinzip liefert sie hochauflösende 3-D-Bilder des Mittelohrs. Allerdings sind diese gelegentlich verrauscht oder unvollständig. Hier setzt die Forschungsarbeit von Chenpan Li an. Erentwickelte eine KI, die die realen Aufnahmen mit einem idealen Mittelohrmodell vergleicht und fehlende Stellen ergänzt. Da es kaum echte Trainingsdaten gab, fütterte der Jungforscher das System mit künstlich erzeugten Daten, die typische Störungen nachahmen. In Tests konnte die KI das Mittelohr präzise rekonstruieren und krankhafte Veränderungen zuverlässig erkennen.“

Quelle zum Bericht

Autor: Chenpan Li / St. Schäfer