Zwei MANOS‑Schüler im oberen Energieniveau

Vom 22. bis 27. Februar trafen sich die 47 erfolgreichsten Teilnehmenden der zweiten Runde der Internationalen ChemieOlympiade (IChO) in Göttingen zur dritten Wettbewerbsrunde, nachdem sie sich zuvor gegen rund 2400 Teilnehmende durchgesetzt hatten. Ziel dieser Woche war es, die besten 15 Kandidatinnen und Kandidaten für die Finalrunde in Kiel auszuwählen. Vertreten wurde die MANOS durch drei Schüler der zwölften Klasse – Oliver Eckstädt, Lennox Pfeifer und Justus Wunderlich.

Die Tage von Montag bis Mittwoch dienten der Vorbereitung auf die fünfstündige Theorieklausur am Donnerstag. In diesem Zeitraum erhielten die Teilnehmenden insgesamt zehn Fachvorträge von Mitgliedern des Fördervereins Chemie-Olympiade zu Themen der anorganischen, organischen und physikalischen Chemie. Am Abend standen Übungsphasen und das Rechnen anspruchsvoller Aufgaben auf dem Programm.

Die Theorieklausur am Donnerstag erwies sich als äußerst anspruchsvoll, denn neben Themen wie Metallorganik, dem kinetischen Isotopeneffekt in der Enzymkinetik der Hydrogenasen und einer Retrosynthese des Naturstoffs Hirsuten wurden den Teilnehmenden noch zahlreiche weitere komplexe Aufgaben gestellt.

Um den Teilnehmenden neben der Chemie auch einen spannenden Einblick in andere Naturwissenschaften zu ermöglichen, stand ein Besuch der Wiechert’schen Erdbebenwarte auf dem Programm. Dort lernten sie die Grundlagen der Geophysik kennen und erfuhren, wie Erdbeben mithilfe historischer und moderner Seismographen aufgezeichnet werden.

Am Freitag stand die Siegerehrung auf dem Programm. Oliver Eckstädt belegte dabei den 9. Platz und Lennox Pfeifer den 11. Platz. Beide gehören damit zu den 15 Qualifizierten, die in der Woche vom 17. bis 23. Mai um den Einzug ins deutsche Nationalteam kämpfen werden.

Die 1. Runde der IChO 2027 startet bereits am 1. April 2026. Die Aufgaben findet ihr auf der Seite der ScienceOlympiaden eure Lösungen könnt ihr anschließend bei eurem betreuenden Chemielehrer abgeben.

Autor: L. Pfeiffer