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Sprachen

Deutsch - Englisch - Französisch - Latein


Deutsch

Deutsch für alle Fälle

Als Schule mit vertiefter mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausbildung ist es besonders wichtig, dass der Umgang mit Sprache und Literatur einen Ausgleich zur naturwissenschaftlichen Arbeit schafft und Einseitigkeit verhindert. Unsere Schüler eignen sich im Deutschunterricht Grundkompetenzen zum Erwerb von Wissen sowie für die Kommunikation in allen Lebensbereichen an. Dazu gehören verstehendes Lesen, mündliche und schriftliche Darstellungsfähigkeit, die Einbeziehung von Medien und unterschiedliche Techniken der geistigen Arbeit.
Deutsch ist mit vielen Fächern eng verknüpft. Die Schüler lernen die Auswertung von Statistiken und Übersichten, die Formulierung von vollständigen Begründungen und Quellenangaben in den unterschiedlichen natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, die Beschreibung und Deutung von Bildern in den künstlerischen Fächern, den Umgang mit und das Verstehen von historischen Quellentexten sowie die exakte Beschreibung von Experimenten oder den Vergleich von Gegenständen, Sachverhalten und Lebewesen. Dazu gehört ein sicherer Umgang mit Fachbegriffen und Fremdwörtern.
In den 9. Klassen gehörte in den vergangenen Jahren das Zeitungsprojekt mit einer regionalen Tageszeitung zum festen Bestandteil des Unterrichtes. Im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichtes wurde im vergangenen Schuljahr erstmalig ab Klasse 9 das Thema "Jugend debattiert" durchgeführt. Dabei erhielten Schüler Martin Lindner und Julius Huhn einen Preis auf Bundesebene.
Nicht zu vergessen sind die enge Zusammenarbeit mit den Bibliotheken und Theatern unserer Stadt sowie der Besuch des Schulkinos mit anschließenden Gesprächsrunden oder Projekten.
Den Abschluss des Schuljahres bildet der musikalisch-literarische Abend, der fast in eigener Regie der Schüler stattfindet und hoffentlich wieder zu einer guten Tradition wird.




Englisch

English first at the MAN - English first in science and technology.

Klassenstufen 5/6

Der Englischunterricht in der 5. und 6. Klasse stellt sich den neuen gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Bedingungen. Diese schlagen sich nieder in den Bildungsstandards Sachsens und dem neuen Lehrplanwerk Green Line, mit dem seit 2006 an unserer Schule gearbeitet wird.
Bekanntermaßen fällt der Übergang zum Gymnasium nicht immer leicht. Die meisten Schüler bringen schon gute Vorkenntnisse mit, die vor allem in der mündlichen Kommunikation liegen. Diese werden in Einführungsstunden aufgenommen und gefestigt, so dass eine hohe Motivation erhalten bleibt und später optimale Leistungen erzielt werden können. Wir sind natürlich auch eingestellt auf Kinder mit geringeren Vorkenntnissen. Für sie gibt es einen sanfteren Einstieg und wesentlich mehr Übungsmöglichkeiten.

Unsere Zielsetzung für die 5. und 6. Klasse lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Ausbidung einer allgemeinen Kommunikationsfähigkeit im Englischen
  • Freude und Motivation beim Englischlernen   -   Englisch soll Spaß machen!
  • Befähigung der Schüler zur Sprachmittlung in zunehmend komplexeren Alltagssituationen
  • Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung in intellektueller, sozialer, emotionaler und motorischer Hinsicht, u.a. durch die Beschäftigung mit einer Vielzahl fiktionaler und nicht fiktionaler Texte und durch die kreative Auseinandersetzung mit deren Inhalten - zum Beispiel:
      - Kaj Himmelstrup - "Uncle Bill's Will"
      - Charles Dickens - "A Christmas Carol"
      - Oscar Wilde - "The Canterville Ghost"
  • Ausbau von Lerner- und Medienkompetenzen beim Erwerb und Gebrauch von Sprachen
  • Aufbau einer Kultur der Selbsteinschätzung
  • Pflege und Erhaltung der Freude am Erlernen einer Fremdsprache sowohl im Hinblick auf lebenslanges Lernen als auch als Grundlage für den Aufbau von Mehrsprachigkeit


Klassenstufen 7/8

Aufbauend auf den Englischunterricht in den Klassen 5 und 6 werden systematisch entscheidende Kompetenzen des Spracherwerbs weiter entwickelt. Das Hauptanliegen dabei ist die kommunikative Handlungsfähigkeit. Die Schüler lernen, weitgehend flüssig zu sprechen und ihre eigene Meinung mündlich und schriftlich in der Fremdsprache zu äußern. Sie erfassen außerdem längere Texte und können auch umfassende Fragen dazu beantworten. Dafür eignen sich die Schüler ein breites Spektrum an sprachlichen Mitteln und grammatischen Strukturen an und erlernen fachbezogene Strategien, wie zum Beispiel Wortbildungsregeln oder die Nutzung des Wörterbuchs.
Darüber hinaus vertiefen die Schüler ihre Kenntnisse über die britische und amerikanische Geschichte, Geografie und Kultur. In diesem Zusammenhang lesen die Schüler altersspezifische englische oder amerikanische Literatur oder setzen diese zum Teil auch in kleinen Theaterstücken um - zum Beispiel:
  - Christine Thorburn - "Spooky"
  - Alan Posner - "Oh Carol"
  - Jerome K. Jerome - "Three Men In A Boat"
  - Bram Stoker - "Dracula"

Die zu behandelnden Themen orientieren sich an der Lebenserfahrung und den Interessen der Kinder. Sie beinhalten u.a. die Probleme Jugendlicher, Freundschaft, Umwelt, Medien, Wissenschaft und Technik.


Klassenstufen 9/10

Der Englischunterricht in den Klassen 9 und 10 soll abschließen mit dem Grundlagenerwerb. Er konzentriert sich auf die Anwendung der Sprachkenntnisse, den Aufbau von Wortschatz und die Vorbereitung auf die Sekundarstufe II in Form von:

  • selbständigen umfassenden Präsentationen, frei vorgetragen
  • spontanen, längeren Gesprächen, Teilnahme an Diskussionen
  • Lesen von Originaltexten (fictional & non-fictional), Ganzlektüre - zum Beispiel:
      - Louis Sacher - "Holes"
      - Morton Rhue - "The Wave"
  • Besuch englischer Theatervorstellung
  • Verfassen komplexer eigener Texte in beschreibender, berichtender, erzählender und wertender Form zu Jugend relevanten Themen wie z.B. Personal Identity, Rock/Pop, Politics; Science, Future Plans etc.


Klassenstufen 11/12

Im Englischunterricht der Sekundarstufe II stellen die Schüler ihr Wissen unter Beweis. Lesen von Original-Lektüre - zum Beispiel:
  - William Shakespeare - "Macbeth", "Merchant Of Venice"
  - Oscar Wilde - "The Importance Of Being Earnest"
  - Aldous Huxley - "Brave New World"
  - Frederick Douglass - "The Narrative Of F. Douglass"
  - Bill Bryson - "Notes Of A Big Country"
  - Great American Short Stories

Auf der Fahrt nach London zu Beginn des 12. Schuljahres verfeinern unsere Schüler ihre Aussprache und streben im Gespräch mit Muttersprachlern eine flüssige Sprechweise an.


Latein

Latein – Was ist das eigentlich?

Rom, die Hauptstadt Italiens, wurde der Sage nach im Jahre 753 v. Chr. von Romulus in der Landschaft Latium gegründet und gab den Römern ihren Namen. Von der Landschaft Latium und ihren Bewohnern, den Latinern, hat die Sprache der Römer ihren Namen erhalten - Latein.
Dieses Latein wurde nicht nur über Jahrhunderte hinweg gesprochen, man hat auch Verträge, Gesetze und vor allem literarische Werke in dieser Sprache aufgeschrieben – in dem lateinischen Alphabet, das wir bis heute benutzen.
Die Römer hinterließen uns Tempel, Theater, Termen, Straßen und Brücken, und viele Völker übernahmen auch die Sprache der Römer. Noch lange Zeit nach dem Zerfall des römischen Reiches lebte Latein weiter. Es wird in der Kirche z.T. bis heute gesprochen und gesungen, war die Sprache der Verwaltung und der Gerichte und blieb bis ins 20. Jahrhundert hinein eine wichtige Sprache der Wissenschaft.

Latein ist die Sprache der abendländischen Kultur.


Latein und die anderen Sprachen

In den Regionen des römischen Reiches entstanden unterschiedliche Dialekte des gesprochenen Lateins, aus denen viele Tochtersprachen hervorgegangen sind.

Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch und Französisch

Zahlreiche Wörter dieser Sprachen haben ihren Ursprung im Lateinischen. Auch Englisch steht in enger Beziehung zur Sprache der Römer: ca. 60% des englischen Wortschatzes lassen sich von ihr ableiten.

LateinItalienischSpanischFranzösischEnglisch
vivusvivovivovif, vivevivid
humanitasl'umanitala humanidadl'humanitéhumanity
vinumil vinoel vinole vinthe wine

Kenntnisse in einer dieser modernen Sprachen erleichtern dir das Erlernen des Lateinischen, aber umgekehrt hast du gute Voraussetzungen zum Erlernen aller dieser Fremdsprachen, wenn du zuerst Latein lernst.

Dabei hilft dir nicht nur der Wortschatz. Latein ist nämlich vor allem ein „grammatisches Rückgrat“. Man lernt im Lateinunterricht, wie eine Sprache funktioniert.

Latein ist ein „Modell von Sprache“.

Wenn du Latein lernst, trainierst du zugleich deine Muttersprache. So übst du beim Übersetzen von lateinischen Texten, genau hinzusehen, geeignete Wörter und Ausdrücke zu suchen, sie zu prüfen und auszuwählen. Zudem festigt es tiefgründig die deutsche Grammatik, ja macht diese oft erst jetzt komplex verständlich.

Latein ist ein Training fürs Deutsche


Latein: Lernen mit System

Lernen will gelernt sein. Gerade beim Erlernen der lateinischen Sprache kannst du üben, Wissen zielgerichtet zu erwerben und zu ordnen. Um Zeit zu sparen, ist Lernen mit System gefragt!

Tipps zum Vokabellernen

  • Konzentriere dich auf das Lernen der Vokabeln, packe alle anderen Sachen vom Schreibtisch weg.
  • Lerne regelmäßig Vokabeln. Nicht 20 Vokabeln auf einmal, sondern 5-7.
  • Lerne nicht eine halbe Stunde lang, sondern besser dreimal 5-10 Minuten.
  • Mache zwischen dem Lernen eine Pause und ruhe dich aus.
  • Einige Menschen lernen besser durch Lesen, Schreiben oder Hören, z.B. mit Hilfe eines Computerprogramms oder Kassettenrekorders. Finde heraus, welche Lernmethode sich für dich am besten eignet.
  • Lerne nicht nur am Schreibtisch und allein, sondern nutze verschiedene Möglichkeiten, indem du dich mit Freunden zusammentust.

Latein – kann man gebrauchen

Was bedeutet Latinum?
Das Latinum ist ein bundeseinheitlich anerkannter Abschluss. Es umfasst den Erwerb von Kenntnissen in der lateinischen Sprache bis zur Fähigkeit, Originaltexte von Autoren wie Cicero, Sallust oder Ovid in treffendes Deutsch zu übersetzen, zu analysieren und zu interpretieren.

Wie bekommt man das Latinum?

Das Latinum kannst du im Rahmen des Lateinunterrichts erwerben. Sobald du Latein in 4 Jahren im regulären Unterricht gelernt hast, die oben genannten Fähigkeiten erlangt hast und im 4.Lernjahr mindestens die Note 4 erreichst, wird dir automatisch das Latinum zuerkannt.
Du kannst auch eine AG Latein besuchen, musst dann aber eine schriftliche und mündliche Latinumsprüfung ablegen.
Alle diese Möglichkeiten sind wesentlich einfacher, als nachträglich einen überfüllten Kurs an einer Hochschule zu belegen und dann nach kurzer Zeit die Ergänzungsprüfung abzulegen, was eine erhebliche Zusatzbelastung für dein Fachstudium darstellt.

Wofür braucht man das Latinum?
Das Latinum ist an vielen Universitäten und Hochschulen des Bundesrepublik Voraussetzung für das Studium bestimmter Fächer. Dazu gehören Deutsch, Geschichte, Englisch, Französisch, Latein, Griechisch, Theologie, Philosophie, Archäologie u.a. Von großem Nutzen sind Lateinkenntnisse auch für andere Fächer, z.B. Jura, Medizin, Biologie und Pharmazie. In vielen Fächern benötigt man das Latinum zur Magister- und Doktorprüfung. Genauere Angaben findest du in der Jahresausgabe von „Studien- und Berufswahl“, die von der Bundesanstalt für Arbeit herausgegeben wird.


Summa summarum

Beantworte die folgenden Fragen. Die jeweils zweiten Buchstaben der Lösungswörter (richtig zusammengesetzt) ergeben den Namen einer Person aus der antiken Sagenwelt, der uns ständig begegnet.

1. Wie heißt der sagenhafte Gründer Roms?
2. Wie heißt das lateinische Wort für Menschlichkeit?
3. Welcher lateinische Männername bedeutet „der Glückliche“?
4. Welchen Effekt hat Latein für das Deutsche?
5. Wie heißt die Landschaft, in der Rom gegründet wurde?
6. Wie heißt eine südeuropäische Tochtersprache des Lateinischen?

Jeweils der 2. Buchstabe der einzelnen Lösungen ergibt das Lösungswort.
Wer es nicht errät, kann die Lateinlehrer gern um Hilfe bitten.