„Jugend forscht“ mal wieder erfolgreich!

Als Regionalsieger bei „Jugend forscht“ haben Ricardo Reinke, Florenz Schäfer und Niclas Trelle (alle Klasse 12) vom 4. bis 6. April am Sächsischen Landeswettbewerb in Chemnitz teilgenommen.

Ganz besonders gratulieren wir Ricardo Reinke zum Landessieg im Fachgebiet „Geo- und Raumwissenschaften“. Damit wird er mit seiner Arbeit „Grenzen und Möglichkeiten der Analyse von Sternenspektren mit einer handelsüblichen Spiegelreflexkamera“ Sachsen und die MANOS beim Bundeswettbewerb vom 16. bis 19. Mai, der wiederum in Chemnitz stattfindet, vertreten. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg und schöne Erlebnisse!

Florenz Schäfer (Mathematik/Informatik) und Niclas Trelle (Technik) belegten in Ihren Fachgebieten den 2. Platz. Herzlichen Glückwunsch.

Unsere drei Teilnehmer gingen außerdem mit einigen Sonderpreisen nach Hause:

  • Ricardo Reinke erhielt ein Forschungspraktikum am Max-Planck-Insitut für Mikrostrukturplastik in Halle
  • Florenz Schäfer wurde mit dem Sonderpreis „Elektronik, Energie- und Informationstechnik“ ausgezeichnet
  • Niclas Trelle erhielt gleich zwei Sonderpreise: den Preis „Elektrostatik, Elektrotechnik und Mikroelektronik“ sowie die Teilnahme an der „JugendUnternimmt summer school 2019“

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.jugend-forscht-sachsen.de/teilnehmer

Autor: Steffen Schäfer

Spende des Fördervereins für den Abiball

Es geht auch mal locker: Abiturienten als „Klischee-Touristen“ an ihrem letzten Schultag“

Die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2019 werden von der Fördergemeinschaft der MANOS (FG) mit einer Nexö-Prämie in Höhe von 500,00 Euro ausgezeichnet.
Damit honoriert die FG das Engagement und das positive Wirken dieses Jahrgangs für die Schulgemeinschaft in den letzten Jahren.“
Die Bildunterschrift könnte lauten: „Es geht auch mal locker: Abiturienten als „Klischee-Touristen“ an ihrem letzten Schultag.

Lara Oyunaa Neumann, 6c – Bezirksausscheid-Gewinnerin des Vorlesewettbewerbes 2019 in Pirna

Ich bin keine Heldin, ich
bin keine Kriegerin, ich bin
keine Hexenmeisterin, ich
bin keine Schattenjägerin,
               aber
ich bin eine Leserin –
            und – das ist dasselbe.“

erklärte unsere Schülerin Lara Oyunaa Neumann, bevor sie am Sonnabend, dem 30.3.2019, erneut beim Vorlesewettbewerb in Pirna ihr Bestes gab.

Mit dem Glückslos „Nummer 7“ reihte sich Lara mit einem Ausschnitt aus dem Buch „Sophie im Narrenreich“ von Verena Petrasch in die Folge äußerst hochwertiger Lesevorträge ein. Die Teilnehmer, alle Stadt- und Kreissieger, zum Beispiel aus Görlitz, Pirna, Bautzen oder Altenberg, erhielten anschließend in der zweiten Runde Gelegenheit, ihr Können auch am unbekannten Text nachzuweisen. Ausschnitte aus Anca Sturms „Der Weltenexpress“ ließen die Zahl der Favoriten schmelzen. Lara zeichnete sich jedoch bei dieser Herausforderung ebenso durch ihre beeindruckende Lesesicherheit und Ausdrucksstärke aus.

Nach drei Stunden aufmerksamen Zuhörens meldete sich nun die Jury zu Wort und beschenkte alle Vorleserinnen und Vorleser mit lobenden Worten. Doch Lara musste sich gedulden und wurde mit der zweiten Gewinnerin zum Schluss aufgerufen, um ihre Anerkennung zu erhalten:
Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der phantasievollen Vortragsweise, besonders beim Gestalten der verschiedenen Sprecherrollen, sowie mit dem hervorragenden Ergebnis in der zweiten Vorleserunde.

Lara wird den Bezirk Dresden gemeinsam mit der zweiten Gewinnerin beim Landesentscheid in Leipzig am 11.05.2019 vertreten.

Herzlichsten Glückwunsch, Lara.

Autor: Ines Frohs

Projektwoche BeING inside

In der letzten Woche (25.03. – 29.03.) nahmen die Schüler/innen Beate Stoppa, Friederike Fröschle, Florian Keller, Peter Haiduk, Johann Collard, Jesko Rettkowski, Jakob Trojok und Julian Großmann aus der Jahrgangsstufe 11 an der interdisziplinären Projektwoche BeING inside der TU Dresden teil, die in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Firma Thüringen Energie AG (TEAG) abgehalten wurde. Dieser Industrievertreter stellte die Aufgabenstellung eine neuartige Elektrotankstelle der Zukunft zu entwerfen. Zunächst wurden alle Teilnehmer, die unter anderem auch aus Brandenburg oder Thüringen selbst nach Dresden gereist waren, in Gruppen, bestehend aus rund zehn Mitstreitern, auf Basis eines zuvor absolvierten Tests, eingeteilt. Dabei gab es fünf Schüler- und drei Studententeams.

In den folgenden vier Tagen versuchte jede Gruppe die Aufgabenstellung in ein Konzept umzusetzen und dabei mit den oft widrigen Bedingungen des konkret genannten Grundstücks umzugehen. Während der gesamten Zeit standen Team- und Fachcoachs zur Verfügung sowie Experten, deren Rat man in vorgesehenen Sprechstunden einholen konnte. Am Mittwoch wurden die ersten Entwürfe den Industrievertretern vorgestellt und es war Zeit weitere Unklarheiten direkt mit den Repräsentanten der TEAG zu klären.

Am Donnerstagabend reisten alle Teilnehmer mit dem Bus nach Erfurt, übernachteten im Hotel Wilna und fuhren dann weiter zum, ebenfalls in Erfurt gelegen, Firmensitz der TEAG. Dort wurden schließlich auch die Abschlusspräsentationen abgehalten und Beate Stoppa und Peter Haiduk gelang es mit ihrem Team den ersten Platz unter den Schülermannschaften zu erringen.

Nach dem anschließenden Abendessen im Gebäude der TEAG ging es mit dem Bus zurück nach Dresden.

Bei dem gesamten Projekt ging es darum eine realitätsnahe ingenieurswissenschaftliche Problemstellung zu simulieren und zu trainieren dieser mit Kompetenz und vor allen Interaktion und Kooperation im Team entgegenzutreten. Alle Gruppen konnten diese Herausforderung auf einem hohen Niveau meistern und viele wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

Houston, we are doing well!

Aufgeregt hatten wir diesem Tag entgegengeblickt, achtmonatige Vorbereitungen lagen hinter uns. Aber jetzt würden wir – die SAP Rockets: Martha, Luise, Wieland, Conrad, Radek und Tim – endlich nach Bregenz zum Zentraleuropafinale der First Lego League aufbrechen. Dort würden sich die 27 besten von ursprünglich 1200 zentraleuropäischen Teams versammeln, um die begehrten Tickets für die weiterführenden Wettbewerbe in der Türkei, dem Libanon, der USA und Uruguay unter sich zu verteilen.

Die First Lego League ist ein Wettbewerb, bei dem man gemeinsam im Team einen Roboter aus Lego baut, der Aufgaben auf einem Spielfeld lösen kann, und ein Forschungsprojekt zu einem Jahresthema – dieses Mal Into Orbit – entwickelt. Das Design des Roboters und dessen Programmierung, das Forschungsprojekt und die Arbeit im Team werden dann der Jury auf Englisch vorgestellt und gemeinsam mit dem Robot Game gehen all diese Kategorien gleichermaßen in die Gesamtwertung ein.

Nach einer langen Fahrt, nur von der obligatorischen Kebab-Pause unterbrochen, erreichten wir am frühen Nachmittag Bregenz. Es war hervorragendes Wetter und wir machten uns auf, um uns erst mal den Veranstaltungsort, das direkt am Bodensee gelegene Festspielhaus, anzuschauen. Danach fuhren wir mit einer Seilbahn auf den Pfänder, wo wir die fabelhafte Sicht genossen und auf den noch schneebedeckten Gipfel wanderten. Im letzten Licht des Tages übten wir noch einmal unsere Präsentationen, bevor wir erschöpft ins Bett fielen.

Auch am nächsten Morgen hieß es noch einmal alle Kategorien durchsprechen, bevor wir endlich zum Festspielhaus aufbrachen. Nach dem Aufbau unseres Standes begrüßten wir all unsere befreundeten Teams und gingen dann zu unserer ersten Bewertung, der Live Challenge, über. Dabei muss man gemeinsam innerhalb von 20 Minuten möglichst viele Aufgaben mit einem unbekannten Roboter lösen, währenddessen wird man von Teamwork- und Robot-Design- Judges beobachtet, die die erbrachte Leistung später in ihre Bewertung einbeziehen.

 

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Herr Hetland gewinnt den Robert-Boyle-Preis 2019

MNU-Physik-Vorstand Sebastian Rager (li.), Thomas Hetland aus Dresden (Mitte), Kai Simpson (Cornelsen-Vertriebsleiter Nord, re.)| Foto von Cornelsen Verlag/ Dr. Martina Lohmann

Wir möchten Herrn Hetland recht herzlich zur Auszeichnung mit dem Robert-Boyle-Preis 2019 gratulieren.

Auf dem 110. MNU Bundeskongress wurde ihm auf Vorschlag des Landesamts für Schule und Bildung Dresden der Preis verliehen. Diese Auszeichnung steht im engen Zusammenhang mit der von ihm betreuten GTA „Amateurfunk“ an unserer Schule, welche in den Jahren 2014 und 2018 an Funkkontakten zur Raumstation ISS beteiligt waren.

Mit dem Preis wurden aber auch insgesamt die mit dem Thema „Amateurfunk in der Schule“ und „MINT“ zusammenhängenden Aktivitäten seit Gründung der Amateurfunkschulstation am BSZET Dresden im Jahr 1998 gewürdigt.

Wir möchten uns für die vergangenen Jahre der Beigeisterung junger Menschen für dieses Thema bedanken und freuen uns auf weitere spannende Projekte.

5 von 22 – große Resonanz an der MANOS für BeLL-Prix-Preis: Informieren. Netzwerken. Neue Wege gehen.

Auch in diesem Jahr lobte Insina der TU Chemnitz (Interdisziplinäres Symposium für Frauen im MINT-Bereich) den BeLL-Prix-Preis aus. Das Besondere daran? Nur Abiturientinnen sind berechtigt, daran teilzunehmen, indem sie ihre BeLL mit einem MINT-Thema einreichen. Die besten BeLL werden mit attraktiven Geldpreisen prämiert.

Am Dienstag, 26.03.19, fand an der TU Chemnitz die zugehörige Feierstunde und Siegerehrung statt. Die Jury hatte diesmal 22 Arbeiten zu bewerten, alle thematisch hochkarätig, so dass die Festlegung der Siegerin sehr schwer fiel.

Von der MANOS haben diese Chance auf eigene Profilierung insgesamt fünf Abiturientinnen genutzt: Luisa Kollatz, Juliane Liebsch, Antonia Mayer, Marta Niedostatek und Emily Poelders.

Es war beeindruckend, welche Themenvielfalt die fünf Zweitplatzierten, junge Frauen von verschiedenen sächsischen Gymnasien, in kurzen Vorträgen dem zahlreich erschienenen Publikum vorstellten. Interessant war, dass viele Themen sich mit Umweltschutz und Gesundheit beschäftigten, so wurden Therapieansätze unter Nutzung von Luft aus Bienenwaben vorgestellt. Andere Arbeiten beschäftigten sich mit Arsenabbau durch Bakterien oder mit Ersatzstoffen in Beton.

Den Höhepunkt der Feierstunde gestaltete aber Marta Niedostatek von unserer MANOS: Sie gewann den diesjährigen BeLL-Prix! Ihre selbst programmierte App zur Untersuchung von Merkleistungen stellte Martha in einem sehr gut verständlichen Vortrag dem staunenden Publikum vor. Wir waren beeindruckt.

Autor: Dr. H. Wieczoreck

Chemie – die Stimmt – 2. Runde – Landesrunde Sachsen

Für die 30 besten sächsischen Schüler der Klassenstufe 8, 9 und 10 fand am 20. März an der TU Dresden nun schon zum 19. Mal die zweite Runde des Wettbewerbs Chemie – die Stimmt statt. Auch unsere Schüler haben sich durch tolle Leistungen ausgezeichnet.

In Klassenstufe 8 gehörten Antonius Olligs mit Platz 5 und Sofie Böhme mit Platz 6 zu den Preisträgern und besten Schülern des Jahrgangs.

Toby Beyer, Sophia Shevchenko und Moritz Theuerkauf haben ebenso gute Leistungen gezeigt.

In Klassenstufe 9 ist es Frieder Petzold gelungen den Sieg nach Dresden zu holen. Unter den Preisträgern befinden sich

Klassenstufen 9
Frieder Petzold (Platz 1), Anna Golonska (Platz 2) und Richard Kirsch (Platz 5)

Klassenstufen 10
Martin Mau (Platz 2), Julius Günther (Platz 6)

Durch ihre hervorragenden Ergebnisse konnten sich diese fünf Schüler der Klassenstufe 9 und 10 für die 3. Runde qualifizieren, die am 3. -6. Juni in Merseburg stattfindet. Wir gratulieren herzlich.

Nur knapp eine Delegierung für die 3. Runde verpassten Florian Richter (Platz 9) und Gabriel Muck (Platz 10) in Klasse 9 sowie Jonas Weiche (Platz 7), Leonhard Kress (Platz 8) und Floria Thömel (Platz 10) in Klasse 10.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die nächsten Runden!